„Transforming higher education in the 21st Century“

Die wissenschaftsbasierte Bildung steht vor ganz neuen Herausforderungen. Dabei spielen Online-, offenes und flexibles Lernen zentrale Rollen. Damit befasst sich die EADTU in der FernUniversität.


EADTU-Tagung am 29. und 30. Oktober zu nachhaltigem Veränderungsprozess

„Online-Lernen“, „offenes Lernen“ und „flexibles Lernen“: Vor ganz neue Herausforderungen stellt das 21. Jahrhundert die wissenschaftsbasierte Bildung. Um diese Themen geht es bei der Jahrestagung der European Association of Distance Teaching Universities (EADTU) am Donnerstag und Freitag, 29. und 30. Oktober. in der FernUniversität in Hagen: „Online, open an flexible higher education conference 2015“. Die EADTU-Jahreskonferenz hat das Motto „Transforming higher education in the 21st Century; ‚Innovating pathways to learning and continuous professional education’”.

Die Tagung beginnt am 29. Oktober mit Begrüßungen durch den Rektor der FernUniversität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, und Prof. Anja Oskamp Ph.D., EADTU-Präsidentin und Rektorin der Open University of the Netherlands. Grußworte sprechen Thomas Grünewald, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung, der Hagener Oberbürgermeister Eric O. Schulz und Julie Anderson, Policy Officer in der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission. EADTU-Präsidentin Anja Oskamp berichtet anschließend über die Arbeitsschwerpunkte des Jahres 2015 und die Konferenzthemen.

Mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FernUniversität beteiligen sich inhaltlich an dem Programm, das unter http://conference.eadtu.eu/images/Programme/Preliminary_Conference_Programme.pdf zu finden ist.

Arbeitsfelder und Themen

Die EADTU-Konferenz befasst sich mit den Folgen, die der zunehmende Einsatz neuer Technologien beim Lehren und Lernen hat. Er unterwirft die gesamte Bildung einem nachhaltigen Veränderungsprozess. Beim Unterrichten und Lernen sind in Europas wissenschaftlich basierter Bildung dadurch drei neue, miteinander verbundene Entwicklungen zu erkennen:

  • abschlussorientiertes Online-Lernen auf der Basis einer spezifischen Blended-Learning-Didaktik;
  • flexible und langfristig angelegte Bildung und berufliche Weiterentwicklung einschließlich neuer Formen kompakter Bildungsprogramme und
  • netzgestützte offene Bildung mit OERs und MOOCs.

Bei der Konferenz geht es daher um

  • neue Regeln für eine sich ändernde pädagogische Landschaft;
  • die Stärkung der Universitäten für die Modernisierung der Bildung auf hohem Niveau;
  • Integriertes Lernen;
  • flexibles, langfristig angelegtes Lernen und entsprechende neue Lernformen;
  • Offene Bildung und MOOCs und
  • Lernanalysen und Lerntechnologien.
Gerd Dapprich | 15.10.2015