Historisches Institut lädt zur 6. Geschichtswoche ein

Die Geschichtswoche wendet sich vom 19. bis zum 23. Oktober an Studierende der Fakultät KSW. Drei Abendvorträge sind auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich.


Vorträge und Veranstaltungen zum Thema „…extrem und radikal!“

Auch im Studienjahr 2015/2016 lädt das Historische Institut der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften an der FernUniversität in Hagen wieder zu einer Geschichtswoche ein. Sie wird vom 19. bis zum 23. Oktober zum sechsten Mal stattfinden. Ein Teil der Veranstaltungen orientiert sich an einer generellen Problemstellung, an dem Thema „…extrem und radikal!“

Mit der Geschichtswoche wenden sich die Lehrenden des Historischen Instituts zunächst an alle Studierenden des Fachs Geschichte und zusätzlich mit drei Abendvorträgen auch an die interessierte Öffentlichkeit:

„Château Gaillard – Herzogsburg, Königsschloss und Kreuzfahrerfestung des Richard Löwenherz“ referiert Dr. Eva-Maria Butz (Historisches Institut, TU Dortmund) am Montag, 19. Oktober. Die Burg Château Gaillard wurde von Richard Löwenherz rund 100 Kilometer von Paris entfernt, gegen den französischen König Philipp August errichtet. Die Burganlage, die in der extrem kurzen Bauzeit von nur zwei Jahren (1196/1197) entstanden ist, kann geradezu als steingewordene Biographie des englischen Königs Richard Löwenherz gelten.

Podiumsdiskussion mit FernUni-Professorin Alexandra Przyrembel

Zu einer öffentlichen Podiums­diskussion über Geschichte und Zukunft des Fern­studiums unter der Leitung von Prof. Dr. Alexandra Przyrembel (Lehrgebiet Europäische Moderne) lädt das Historische Institut am Dienstag, 20. Oktober, ein. Prof. Dr. Lutz Niethammer, Moritz Hoffmann, Christian Urs Wohlthat und Esther Lindenau diskutieren über das Thema „Von Apps und Tweets: Digitale Wende in der Geschichtswissenschaft“.

Unter dem Titel „The politics of this method is radical, not liberal...” – Zur Debatte über den (radikalen) Islam vor dem Hintergrund globaler Öffentlichkeit spricht Dr. Bettina Gräf (Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies) am Donnerstag, 22. Oktober. Der Vortrag wird anhand von Beispielen Phänomene des radikalen Islam mit zwei Formen globaler Öffentlichkeit in Verbindung bringen. Zum einen mit der Vision einer globalen kritischen Öffentlichkeit und zum anderen mit einer zeitgenössischen globalen Öffentlichkeit, deren Ausprägung von starken transnationalen Medienunternehmen dominiert wird.

Alle drei Veranstaltungen beginnen um 18.15 Uhr im Seminarraum 1-3 (KSW-Gebäude) auf dem Campus der FernUniversität.

Anja Wetter | 08.10.2015