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Aktuelles - November 2015

Russin Liubov Synyshina mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet

Wirtschaftswissenschaftlerin absolviert Doppelstudium in Hagen und St. Petersburg

Preisträgerin Liubov Synyshina mit Rektor Hoyer und Frank Walter, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde
DAAD-Preisträgerin Liubov Synyshina mit Rektor Helmut Hoyer und Frank Walter, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde.

Sie ist zum Dies Academicus extra eingeflogen aus dem per Luftlinie 1700 Kilometer entfernten St. Petersburg. „Ich konnte es erst gar nicht glauben“, sagte die Russin Liubov Synyshina nach der Preisverleihung. „Das ist für mich eine tolle Überraschung.“

Die 23-jährige Studentin der Wirtschaftswissenschaft ist am Freitag beim Dies Academicus mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgezeichnet worden. Erneut hat der DAAD der FernUniversität in Hagen für das Jahr 2015 ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro für die Auszeichnung einer bzw. eines ausländischen Studierenden mit herausragenden Leistungen zur Verfügung gestellt.

Bachelor in vier Semestern

Die Wahl ist auf Liubov Synyshina gefallen. Sie hat im Juli 2015 den Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft im Rahmen des Doppelabschlussprogramms mit der Staatlichen Wirtschaftsuniversität in St. Petersburg an der FernUniversität erfolgreich abgeschlossen – innerhalb von vier Semestern. Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen war die junge Russin im Sommer schon einmal Gast der FernUni: Die Gesellschaft der Freunde hatte ihr ein Praktikum bei der Agrargenossenschaft AgriV Raiffeisen in Heiden und Borken vermittelt.

Mit ihrem Studium in Hagen möchte Liubov Synyshina ihre Chancen auf dem russischen Arbeitsmarkt verbessern. Momentan arbeitet sie als Buchhalterin bei einem touristischen Unternehmen in St. Petersburg und hat jetzt parallel an der FernUni mit dem Master in Wirtschaftswissenschaft begonnen. „In Russland leben und trotzdem in Deutschland studieren - diese Möglichkeit ist interessant und zugleich kostengünstig“, sagt die Russin, die in der Schule und an ihrer Heimatuniversität in St. Petersburg Deutsch gelernt hat. „Mir kommt es entgegen, dass ich mir die Inhalte zu Hause selbst erarbeiten kann.“

Zu Gast auf dem Campus und in Köln

Mit ihrem Ehemann Mikhail ist Liubov Synyshina nun nach Hagen gereist. Zur Preisverleihung, um die FernUni noch besser kennen zu lernen und um ein weiteres Stück Deutschland zu entdecken. „Wir schauen uns Köln an“, verrät sie. Was sie mit dem Preisgeld macht, lässt sie noch offen: „Das werde ich mir gut überlegen.“

Carolin Annemüller | 16.11.2015
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