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Aktuelles - November 2015

Ohne Barrieren: Das Studium mit Behinderung und chronischer Erkrankung

Auftakt für neues Beratungsangebot

Das Fernstudium bietet ein Höchstmaß an räumlicher und zeitlicher Flexibilität. Damit eignet es sich besonders für Studierende, die aufgrund ihrer Behinderung oder chronischen Erkrankung eingeschränkt studieren können und auf besondere Studienbedingungen angewiesen sind. Hier bietet die FernUniversität in Hagen eine Reihe von Hilfestellungen an, die etwa besondere Prüfungsbedingungen und Unterstützung bei Präsenzaufenthalten einschließen.

Die Hochschulbeauftragte für chronisch kranke und behinderte Studierende, Claudia Imhof, stellt diese Angebote erstmalig gebündelt auf einer Präsenzveranstaltung am 5. Dezember im Regionalzentrum Bonn vor. „Ich möchte vor allem Studieninteressierten und auch bereits Studierenden Mut zum Fernstudium machen. Denn viele Bedenken lassen sich bereits im Vorfeld ausräumen“, sagt Imhof. Wer mit einer Gehbehinderung studieren möchte, kann etwa Klausuren in einem Regionalzentrum schreiben statt am regulären Klausurort. Für sehbehinderte Studierende setzt die FernUniversität ihre Studienmaterialien unter anderem in Brailleschrift um, auch für hörgeschädigte Studierende gibt es spezielle Angebote. „Außerdem möchte ich die Studierenden anregen, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen“, ergänzt Imhof, die das Beratungsangebot vor Ort gern fest etablieren möchte.

Für die Veranstaltung im Regionalzentrum Bonn am 5. Dezember von 10 bis 14 Uhr ist eine Anmeldung erforderlich.

Anja Wetter | 27.11.2015
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