Rubriken

Aktuelles - November 2015

Bestbesuchte Geschichtswoche

Historisches Institut freut sich über Qualität der Abschlussarbeiten

Eine Gruppe von Menschen:Im Rahmen der Institutsfeier wurden die Absolventinnen und Absolventen der vergangenen zwei Jahre geehrt.
Im Rahmen der Institutsfeier wurden die Absolventinnen und Absolventen der vergangenen zwei Jahre geehrt.

Mit rund 175 Teilnehmenden war es die bisher bestbesuchte Geschichtswoche, die das Historische Institut an der FernUniversität in Hagen im Rhythmus von zwei Jahren als Lehrveranstaltung anbietet. Die Studierenden hatten fünf Tage lang ein volles Programm: Tagsüber standen Seminare und Propädeutika an, die Abende bestritten Gäste mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion.

„Offensichtlich konnten sich alle unter unserem Motto ,…extrem und radikal‘ gut verorten“, bilanziert PD Dr. Jürgen Nagel vom Historischen Institut. „Wir wollten den Anreiz geben, diese Begriffe in den verschiedenen Zeitepochen kritisch zu hinterfragen. Man kann sie aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachten.“ Daran beteiligten sich alle drei Lehrgebiete des Historischen Instituts: „Geschichte und Gegenwart Alteuropas“, „Geschichte der Europäischen Moderne“ und „Geschichte Europas in der Welt“.

Institutsfeier

Höhepunkt der 6. Geschichtswoche war die Institutsfeier des Historischen Instituts. Apl. Prof. Dr. Wolfgang Kruse konnte 41 ehemalige Fernstudierende ehren, die in den vergangenen zwei Jahren ihre Bachelor- und Master-Studiengänge abgeschlossen haben. Auch aus dem auslaufenden Magister-Studiengang „Geschichte“ waren Absolventinnen und Absolventen darunter. Kruse nannte neben den Namen auch die Titel der Abschlussarbeiten. „Die Vielfalt an Themen ist sehr beeindruckend“, hob Kruse hervor.

Vorträge Nachwuchsforum

  • Bianca Walther: „‘Extremste Emancipirte‘ oder gemütliche Gefährtinnen? Zum Verhältnis von ,Weiblichkeit‘, ,Bürgerlichkeit‘ und politischer Praxis in bildungsbürgerlichen Frauenpaaren um die Jahrhundertwende.“

  • Lars Busch: „Die Auswanderung aus dem Kreis Soldin im 19. Jahrhundert ­– ein ,Normalfall‘ ostelbischer Migration?“

  • Maria Seier: „Ehre auf Reisen. Die Hansetage an der Wende zum 16. Jahrhundert als Schauplatz für Rang und Ansehen der Hanse(städte).“

Nachwuchsforum

Beindruckt waren die Lehrenden des Instituts auch von ihren Master-Studierenden, von denen sich drei mit einem Vortrag über ihre Abschlussarbeit beim ersten „Nachwuchsforum“ der Geschichtswoche vorstellten. „Wir wollten den fortgeschrittenen Studierenden eine Plattform bieten“, sagt Nagel. „Dieser Auftakt zeigt, auf welch‘ hohem fachlichen Niveau sich unsere Studierenden bewegen.“ Betreut und moderiert wurde das Nachwuchsforum von Dr. Eva Ochs, Akademische Rätin im Lehrgebiet Geschichte der Europäischen Moderne.

Positive Resonanz

Für André Greiner war es die dritte Geschichtswoche, an der er während seines Studiums Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Geschichte teilgenommen hat. „Die Woche war wie ein Biotop, voller fachlicher Angebote und Gespräche mit anderen Studierenden und den Lehrenden. Es war sehr intensiv“, zieht der 41-Jährige ein positives Fazit.

Nicht nur als Absolventin, sondern als „Botschafterin der FernUni“ war Louise Hoffmann nach Hagen gekommen. Die 27-Jährige hat im Herbst 2014 ihren Abschluss an der FernUniversität gemacht und macht nun an der Uni in Stuttgart ihren Master in Geschichte. „Von der Selbstständigkeit, die ich mir durch das Fernstudium erarbeitet habe, profitiere ich jetzt“, resümiert sie. „Allerdings vermisse ich die FernUni. Hierher zur Institutsfeier zu kommen, ist wie nach Hause zu kommen. Die FernUni wird mich noch lange begleiten…“

Anja Wetter | 02.11.2015
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de