Digitale Revolution – eine Chance für alle

Sabine Siemsen beleuchtete in Dublin den Nutzen des Online-Lernens, der Integration virtueller Klassenzimmer in Moodle-Lernumgebungen sowie von Massive Open online Courses (MOOCs).


Wissenschaftliche Mitarbeiterin referierte über Umgang mit der Heterogenität der FernUni-Studierenden

Die Fernlehre nach dem Hagener Modell ist auch international sehr gefragt: Im ENTELIS-Seminar in Dublin referierte Sabine Siemsen zum Thema „Distance education in the context of mobility, digitalization and technology: Potential and Barriers to bridge the digital divide”. ENTELIS steht für „European Network for Technology Enhanced Learning in an Inclusive Society“.

Sabine Siemsen ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrgebiet Bildung und Differenz an der FernUniversität in Hagen (Prof. Dr. Katharina Walgenbach). Eingeladen von der ENTELIS-Projektassistentin Andrea Solander-Groß – Absolventin der FernUniversität – sprach sie darüber, wie man in Hagen mit der Heterogenität der Studierenden umgeht. Sie beleuchtete den Nutzen des Online-Lernens, der Integration virtueller Klassenzimmer in Moodle-Lernumgebungen sowie von Massive Open online Courses (MOOCs).

Siemsens Vortrag wurde vom internationalen Fachpublikum aufmerksam verfolgt. Bereits im Rahmen der Präsentation wurde großes Interesse am Hagener Modell geäußert, denn insbesondere für die Zielgruppe „Menschen mit Behinderungen“ bietet die Fernlehre eine Vielzahl an Möglichkeiten.

ENTELIS ist ein Projekt im Rahmen der Lifelong-Learning-Programme der Europäischen Kommission. Es zielt darauf ab, die digitale Kluft zu überbrücken. Menschen mit Behinderungen sollen im Erwerb digitaler Kompetenzen gefördert und in die Lage versetzt werden, an der digitalen Welt teilzuhaben und ein größtmögliches Maß an Unabhängigkeit zu erreichen.

Sabine Siemsens Präsentation ist zu finden unter http://www.core2zero.net/englisch/2015/11/23/future-plans-and-past-action-update/

Proe | 09.12.2015