„Causalism and Anticausalism in Historical explanations“

Angesprochen werden vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultäten Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaft. Auch externe Interessierte sind willkommen.


Fachtagung vom 16. bis 18. März an der FernUniversität

Die Tagung „Causalism and Anticausalism in Historical explanations“ beschäftigt sich vom 16. bis 18. März an der FernUniversität in Hagen mit der Frage, ob geschichts- und sozialwissenschaftliche Erklärungen eine Form kausaler Erklärungen darstellen oder nicht. Obwohl die positivistische Ansicht, dass es zur Aufgabe der Geschichtswissenschaften gehöre, allgemeine Gesetze des menschlichen Handelns aufzustellen, weitestgehend ad acta gelegt ist, ist die Ansicht, dass menschliche Handlungen mittels Ursachen erklärt werden müssen, derzeit so weit verbreitet wie nie in der Geschichtsphilosophie und philosophischen Handlungstheorie. In den letzten Jahren geriet diese Ansicht jedoch wieder unter Druck. Einige Philosophinnen und Philosophen argumentieren, dass menschliche Handlungen teleologisch, mittels Gründen erklärt werden müssen. Das Anführen von Handlungsgründen mache Handlungen rational – während hingegen das Nennen von Ursachen dies nicht vermag. Die Tagung wird diese Debatte weiterführen.

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Sie findet unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität vom 16. März, 14 Uhr, bis 18. März, 12.20 Uhr, im AVZ-Gebäude, Großer Senatssaal, Raum B121, Universitätsstr. 21, 58097 Hagen, statt. Angesprochen werden vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultäten Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaft. Auch externe Interessierte sind willkommen. Veranstalter ist Dr. Gunnar Schumann, Institut für Philosophie.

Weitere Informationen sind unter http://www.fernuni-hagen.de//philosophie/lg1/tagung.shtml zu finden.

Gerd Dapprich | 19.02.2016