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Aktuelles - Februar 2016

Mehr als gute Noten

Unternehmen und Privatpersonen aus der Region unterstützen Deutschlandstipendium an der FernUniversität

Eine Gruppe mehrerer Personen steht in der Universitätsbibliothek: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten bekamen eine Führung durch die Universitätsbibliothek.
Besuch in der UB: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten bekamen eine Führung durch die Universitätsbibliothek.

Das Deutschlandstipendium belohnt eine Leistung, die aus mehr besteht als aus Studienerfolgen. „Natürlich konzentrieren wir uns auf unser Studium und tun viel dafür, die bestmöglichen Noten zu bekommen. Wir denken allerdings nicht nur an die eigene Karriere und Zukunft, sondern finden immer noch die Zeit, uns für unsere Gesellschaft zu engagieren“, fassten Edwin Lock und Olaf Plotke zusammen. Beide FernUni-Studenten bekommen aktuell eine Förderung aus dem Bundesprogramm Deutschlandstipendium. Sie kamen zusammen mit über 20 anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem laufenden Förderjahr zu einem zweitägigen Treffen nach Hagen.

Bei diesem Besuch lernten die Studierenden den Campus kennen und trafen beim Empfang des Rektors der FernUniversität in Hagen auch Stifterinnen und Stifter des Stipendiums, das gemeinsam vom Bund sowie Unternehmen und Privatpersonen finanziert wird, kennen. „Sie ragen heraus, denn die Entscheidungskriterien für die Vergabe der Deutschlandstipendien sind hoch angesetzt: sehr gute Noten und Studienleistungen, Verantwortungsbereitschaft; aber auch der Wille, Hürden im eigenen Lebenslauf erfolgreich zu nehmen“, lobte Frank Walter, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität. Die Freundesgesellschaft ist Hauptsponsorin des Deutschlandstipendiums.

Betriebsführung

Fünf Stipendien kommen in der laufenden Förderperiode von der Wilo-Foundation, Mehrheitsgesellschafterin des Unternehmens Wilo SE. Sie fließen zum überwiegenden Teil in den Masterstudiengang „infernum“ (Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften), das die FernUniversität gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT anbietet. „,Infernum‘ passt hervorragend zu unserem inhaltlichen Stiftungsschwerpunkt Umwelt- und Ingenieurswissenschaften. Zudem hat die Talentförderung einen besonderen Stellenwert“, begründete Evi Hoch vom Stiftungsvorstand die Unterstützung für das Deutschlandstipendium an der FernUniversität.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten besichtigten den laufenden Betrieb des Pumpenherstellers in Dortmund im Rahmen des Treffens. Von der industriellen Fertigung der Steuerungselektronik und der Pumpen selbst, waren die Studierenden beeindruckt.

Grenzen überwinden

Lob bekamen die Studierenden auch von ihren Mitstipendiaten Edwin Lock und Olaf Plotke, die in ihrer Rede beim Empfang über das „Grenzen überwinden“ sprachen: „Die Studierenden, die heute hier sitzen, engagieren sich auf vielfältige Art und Weise – in der Flüchtlingshilfe, in Vereinen, in der Politik oder auch außerhalb jeder Organisation mit ganz eigenen Projekten. Man geht über sich hinaus, man überschreitet im positiven Sinne eine Grenze.“

Studierende an der Hagener Hochschule überschreiten mit ihrem Fernstudium in vielfältiger Weise Grenzen – mitunter auch die zwischen Ländern. So wie Gerald Stephani, der im Weiterbildungsstudiengang „infernum“ studiert und für eine Nichtregierungsorganisation in Malawi Öfen für die einheimische Bevölkerung baut. Sie sollen die Feuerstellen in den Hütten ersetzen. Über sein Engagement berichtete der 28-Jährige seinen Mitstipendiatinnen und -stipendiaten. „Zu dem Treffen in Hagen habe ich mich in erster Linie angemeldet, um Kontakte zu knüpfen“, sagte er. Das Netzwerk unter den Deutschlandstipendiatinnen und –stipendiaten wächst kontinuierlich weiter.

Dank an Studierende

„Es war heute Abend viel von Dank an die FernUniversität die Rede“, sagte Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer. „Dabei müssen wir als Hochschule den Dank aussprechen. Denn Sie als Studierende geben jede Menge an die Universität zurück.“ Der Rektor hob hervor, dass die Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten voll im Berufs- und Familienleben stehen, engagiert und zielorientiert seien. „Sie haben sich bewusst für ein Studium an der FernUniversität entschieden, da Sie flexibel, zeit- und ortsunabhängig studieren wollen. Das macht uns stolz.“

Anja Wetter | 04.02.2016
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de