Vermitteln in der Flüchtlingskrise

Koordiniert wird das „Grüne Netz Medition“ vom Lehrgebiet Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie an der FernUniversität in Hagen.


Hagener Oberbürgermeister unterstützt Aktivitäten

Mit einem Info-Bus ist das „Grüne Netz Medition – Vermitteln in der Flüchtlingskrise“ in Deutschland unterwegs. Kürzlich machte der Bus auch Station in Hagen und Umgebung. Koordiniert wird das „Grüne Netz Medition“ vom Lehrgebiet Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie an der FernUniversität in Hagen.

Die ehrenamtlich Engagierten informierten in Hagen und Lüdenscheid Bürgerinnen und Bürger über die Möglichkeiten, Streitsituationen durch Mediationen zu lösen. In der Erstaufnahmestation Unna-Massen und in Dortmund machten sich die ehramtlichen Helferinnen und Helfer Bilder der Lage und den Faktoren, die zu Streit zwischen Migrantinnen und Migranten führen.

Auch der Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz begrüßte Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen im Rathaus. Er unterstützt die Aktivitäten im Rahmen einer Kooperation mit dem Bereich Bürgerbeteiligung und Partizipation.

Das Grüne Netz ist ein bundesweiter Zusammenschluss von bislang 400 Mediatoren und Mediatorinnen, die ehrenamtlich Konflikte im Zusammenhang mit Migration durch Moderation und Mediation verhindern oder beilegen wollen.

Kontakt: Forschungsinstitut für rechtliches Informationsmanagement (FIRM GmbH), An-Institut der FernUniversität in Hagen, Universitätsstr. 21, 58097 Hagen, Tel.: 02331 987-2878, Ansprechpartner: Andrea Schmeinta, Dr. Friedrich Dauner, info@gruenes-netz-mediation.de.

Gerd Dapprich | 09.05.2016