Mediation in der ,Flüchtlingskrise‘

„Dämmerung des Rechts, Stunde der Mediation? Überlegungen und Konsequenzen der sogenannten Flüchtlingskrise“ in der Ringvorlesung am 31. Mai thematisiert Strategien zur Konfliktlösung.


Die Ringvorlesung nähert sich unterschiedlichen Dimensionen des Begriffs „Flüchtlingskrise“ aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen.

Die Vorlesungen der Reihe finden im laufenden Sommersemester jeweils dienstags um 17 Uhr auf dem Campus statt. Sie richten sich ausdrücklich an alle Interessierten. Weitere Termine: 7. Juni, 14. Juni und 21. Juni

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Menschliches Leid, dramatische Herausforderungen für alle Helfenden und für Verwaltungen, Irritationen und Ängste bei Bürgerinnen und Bürgern – die so genannte Flüchtlingskrise stellt Deutschland nicht nur vor administrative Aufgaben. Selbstverständlichkeiten stehen plötzlich in Frage. Auch das Recht, das bislang den inneren und äußeren Frieden garantierte, scheint seine Schwächen und Grenzen zu offenbaren.

Hier setzt die die Initiative „Grünes Netz Mediation“ an, das als ein bundesweiter Zusam­menschluss von Mediatoren und Mediatorinnen Konflikte mit Hilfe von Moderation und Mediation zu verhindern oder beizulegen versucht.

In dem Vortrag „Dämmerung des Rechts, Stunde der Mediation? Überlegungen und Konsequenzen der sogenannten Flüchtlingskrise“ stellen Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen, Jens Fischer und Sascha Richter vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie an der FernUniversität in Hagen die Initiative „Grünes Netz Mediation“ und konkret bearbeitete Fälle vor.

Der Vortrag ist Teil der Ringvorlesung „Flucht und Forschung: Die ,Flüchtlingskrise‘ im Spiegel der Wissenschaft“ am Dienstag, 31. Mai, um 17 Uhr im TGZ-Gebäude, Universitätsstraße 11, 58097 Hagen, EG (Raum Ellipse) auf dem Campus der FernUniversität.

Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Alexandra Przyrembel, Leiterin des Lehrgebiets Geschichte der Europäischen Moderne.

Anja Wetter | 25.05.2016