„Gutes Leben – Geht das einfach?“

Der infernum-Tag widmet sich den Herausforderungen und Chancen, die mit der Umsetzung genügsamer Lebensstile in einer Gesellschaft einhergehen, die sich über Wachstum und Konsum definiert.


infernum-Tag 2016 am 4. Juni in Berlin

Logo infernum (Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften)

Die Idee von weniger Konsum – Suffizienz – gewinnt an Popularität: Die Band Silbermond thematisiert Suffizienz in dem Song „Leichtes Gepäck“. Der Finne Petri Luukainen lagert im Selbstexperiment für den Film „My Stuff“ seinen gesamten Besitz ein und wirft damit die Frage auf, was wirklich wichtig ist im Leben.

Der infernum-Tag widmet sich am 4. Juni 2016 den Herausforderungen und Chancen, die mit der Umsetzung suffizienter Lebensstile in einer Gesellschaft einhergehen, die sich über Wachstum und Konsum definiert. Die FernUniversität in Hagen und Fraunhofer UMSICHT laden zur kostenfreien Tagung „Gutes Leben – Geht das einfach?“ ins Fraunhofer-Forum nach Berlin ein.

Wann? – Samstag, 4. Juni 2016, 10:00 Uhr - 15:30 Uhr

Wo? – Fraunhofer-Forum Berlin, Anna-Louisa-Karsch-Str. 2, 10178 Berlin

Wie? – Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung bis zum 20. Mai 2016 ist erforderlich.

Lifestyle ohne Konsum

Suffizient ist ein sperriger Begriff. Er stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „ausreichen, genügen“. Was die einen als minimalistisches Lifestylekonzept ohne Konsum anstreben, ist für die anderen schlicht Verzicht und Selbstkasteiung. Welche individuellen Herausforderungen stellen sich im Konsum? Welche politischen Weichenstellungen müssen gesetzt werden, um suffiziente Lebensstile lebbar zu machen? Wie kann Suffizienz im Produktdesign verankert werden?

Der Studiengang infernum, vertreten durch die FernUniversität in Hagen und Fraunhofer UMSICHT, lädt zur interdisziplinären Diskussion über Strategien zur Umsetzung suffizienter Lebensstile mit führenden Fachleuten ein. Der infernum-Tag 2016 will Impulse geben, die Sensibilität für einen bewussten Umgang mit Ressourcen fördern und Ansatzpunkte für ein gesellschaftliches Umdenken aufzeigen.

Im Anschluss stellen die besten infernum-Absolventen des akademischen Jahres 2014/2015 ihre Masterarbeiten vor und werden ausgezeichnet.

Konzept infernum-Tag

Am infernum-Tag werden Ergebnisse und Perspektiven des Interdisziplinären Fernstudiums Umweltwissenschaften (infernum) präsentiert. Im Mittelpunkt steht der Austausch über umweltwissenschaftliche Fragen und Herausforderungen.

Eingeladen zum infernum-Tag sind Absolventinnen und Absolventen, Lehrende, Studierende, Kooperationspartner und alle, die sich für suffiziente Lebensstile interessieren.

Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften

Das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften infernum ist ein Angebot der FernUniversität in Hagen in wissenschaftlicher Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen unter dem Dach der Fraunhofer Academy. Die Fraunhofer Academy ist die Weiterbildungseinrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft. Sie bietet Fach- und Führungskräften exzellente Studiengänge, Zertifikatskurse und Seminare auf Basis der Forschungstätigkeiten der Fraunhofer-Institute in Kooperation mit ausgewählten und renommierten Partneruniversitäten und -hochschulen. Die FernUniversität in Hagen ist als staatliche Universität auf das Fernstudium neben einem Beruf oder familiären Verpflichtungen spezialisiert. Mit dem Fernstudiengang infernum bündeln Fraunhofer UMSICHT und die FernUniversität in Hagen aktuelles und praxisnahes Wissen aus den verschiedenen Gebieten der Umweltwissenschaften und gewährleisten den Transfer von theoretischem Wissen in die Praxis und umgekehrt.

infernum wurde dreimal von der UNESCO als Offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Im Jahr 2014 wurde infernum zudem als „Ort des Fortschritts“ gewürdigt. Der Titel ist eine Auszeichnung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen für Forschungseinrichtungen, Projekte und Unternehmen, die technologische und soziale Innovationen hervorbringen – und damit als Pionierinnen und Pioniere des gesellschaftlichen Wandels gelten.

Gemeinsame Pressemitteilung der FernUniversität in Hagen und Fraunhofer UMSICHT

Presse | 02.05.2016