25 Jahre Fernstudium Budapest

Höhepunkte waren die Ehrung erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen sowie die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der ungarischen Universität Szeged und der FernUniversität.


Gruppenbild Feierstunde
Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert (M.) war mit einer Delegation zu den Feierlichkeiten nach Budapest gereist.

Dreifacher Grund zur Freude in Budapest: Das 25-jährige Bestehen des Fernstudienzentrums in der ungarischen Hauptstadt ist in der Deutschen Botschaft in Budapest gefeiert worden. Höhepunkte der Feierlichkeiten waren die Ehrung erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen sowie die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der ungarischen Universität Szeged und der FernUniversität in Hagen für ein Doppelabschlussprogramm Wirtschaftswissenschaft.

Vor einem Vierteljahrhundert hat das Fernstudienzentrum Budapest seinen Betrieb aufgenommen. Es wurde im Rahmen des Tempus-Programmes der Europäischen Union gegründet und 1991 feierlich eröffnet. Heute wird das Fernstudienzentrum von der Stiftung „Deutschsprachiges Fernstudienzentrum Budapest“ getragen, die die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität im Jahr 2004 gegründet hat.

Information, Beratung und fachliche Beratung im Herzen von Budapest

„Unser Zentrum bietet Information, Beratung sowie fachliche Betreuung zu den Studienangeboten der FernUniversität in Hagen und ist damit ein lebendiger Lern- und Begegnungsort im Zentrum Budapests“, stellte Dr. Györgyi Germán als Leiterin des Fernstudienzentrums Budapest fest. Das Fernstudienzentrum Budapest unterstreicht seine Bedeutung innerhalb der Hochschullandschaft Ungarns, in dem es die Kooperation in der Lehre zwischen der FernUniversität in Hagen und ungarischen Hochschulen koordiniert. Insbesondere die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Universität Pécs im Rahmen von Doppelabschlussprogrammen in der Wirtschaftswissenschaft und der Wirtschaftsinformatik ist hervorzuheben. Weitere Kooperationen bestehen in Budapest mit der Wirtschaftshochschule, der Technischen Hochschule und der Andrássy Universität sowie mit der Universität Györ.

Vertragsunterzeichnung Uni Szeged
Feierlicher Beginn einer neuen Kooperation: Vertragsunterzeichnung mit der ungarischen Universität Szeged für ein Doppelabschlussprogramm in Wirtschaftswissenschaft.

Neue Kooperation mit der ungarischen Universität Szeged

Nach diesem Vorbild wurde anlässlich der Jubiläumsveranstaltung des Fernstudienzentrums Budapest wurde eine weitere Kooperationsvereinbarung für ein Doppelabschlussprogramm Wirtschaftswissenschaft zwischen der Universität Szeged und der FernUniversität in Hagen unterzeichnet. „Wir sind sicher, dass sich die Zahl unserer 188 Studierenden in Ungarn dadurch weiter erhöhen wird“, stellte FernUni-Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert heraus, die mit einer größeren Delegation zur Feier in Budapest gekommen war. Im Laufe der Zeit erreichten bereits 110 Studierende einen wirtschaftswissenschaftlichen Doppelabschluss an der Universität Pécs und an der FernUniversität. Weitere rund 100 vom Fernstudienzentrum Budapest betreute Studierende beendeten ihr Fernstudium ebenfalls erfolgreich, davon allein 16 Studierende im vergangenen Jahr. Während der Jubiläumsfeierlichkeiten nahmen vier Alumni die Glückwünsche zum Abschluss persönlich entgegen.

„Das ist ein Erfolg, auf den auch wir als FernUniversität stolz sind“, sagte Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert. In ihrem Festvortrag „Der Abschluss an der FernUniversität in Hagen – ein Meilenstein in Ihrem Leben“ bezeichnete Pellert die Absolventinnen und Absolventen als ‚Best Practice‘ für ein zunehmend lebensbegleitendes Hochschulstudium. „Unsere Gesellschaft befindet sich in einem permanenten Wandel“, sprach sie die Geehrten an. „Sie haben die Notwendigkeit erkannt Ihr Knowhow anzupassen, sich weiterzuentwickeln und sich Neues anzueignen. Um weiterhin im Arbeitsleben zu bestehen, Ihre Karrierechancen zu verbessern und auch, um gesellschaftlich am Ball zu bleiben.“

Am Rande der Feierlichkeiten traf Rektorin Ada Pellert zudem Vertreterinnen und Vertreter der ungarischen Wirtschaft. In den Gesprächen ging es um die Bedarfe von in Ungarn tätigen Unternehmen im Hinblick auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Beschäftigten.

Carolin Annemüller | 01.06.2016