Bis zum 20. Juni anmelden für die Kinderferienbetreuung

Trommelworkshop, Fechten oder ab in die Natur: Julia Schröder von der Caritas verrät, warum sich eine Anmeldung lohnt.


Fechten
Fechttraining in der Ferienbetreuung: Das wird auch diesen Sommer wieder angeboten.

Das Programm der einzelnen Ferienwochen gibt es hier. Interessierte Eltern können Ihre Kinder per E-Mail direkt anmelden bei: Martina Bensch (Sekretariat Kinder- und Jugendhilfe der Caritas in Hagen): bensch@caritas-hagen.de . Rückfragen sind auch telefonisch möglich, Telefon 02331/ 91 84-0.

Vom 11. Juli bis 23. August bietet die FernUni wieder eine Ferienbetreuung für Kinder ab sechs Jahren an. Es gibt jede Menge Abenteuer zu erleben – in der Natur, beim Fechten, im Trommel-Workshop oder im Künstleratelier. Eltern, die an der FernUni studieren oder arbeiten, können das Programm wochenweise buchen. Die Betreuung übernimmt der Caritasverband Hagen e.V. Julia Schröder, Fachbereichsleiterin für den Bereich Kinder und Jugendhilfe, verrät vorab, warum sich eine Anmeldung lohnt.

Frage: Frau Schröder, der Caritasverband Hagen e.V. hat bereits im vergangenen Sommer die Kinderferienbetreuung an der FernUni organisiert. Wie waren die Rückmeldungen von Kindern und Eltern?

Julia Schröder: Es gab durchweg positive Rückmeldungen von allen Beteiligten. Die Kinder hatten viel Spaß und waren jeden Tag aufs Neue gespannt auf die Angebote. Mit dem Programm, der Versorgung und der guten Atmosphäre waren die Eltern rundum zufrieden. Und unser Team war begeistert, wie gut und interessiert die Kinder mitgemacht haben.

Frage: Was ist besonders beliebt und welche Angebote sind in diesem Jahr neu im Programm?

Julia Schröder: Besonders hervorheben kann man kein Angebot. Alle wurden gut von den Kindern angenommen. Das Besondere war gerade die Vielfältigkeit der Angebote. Die unterschiedlichen Aktionen ermöglichten es den Kindern, sich auszuprobieren. Sie konnten gemeinsam mit den anderen kreativ sein, experimentieren, forschen und viel Spaß haben. Für reichlich Bewegung war ebenso gesorgt. Rundum ein buntes Treiben ohne Langeweile, in dem nebenbei auch jede Menge Förderpotenzial steckte. Neu in diesem Jahr ist der Trommelworkshop – hier werden mit den Kindern Cachons gebaut und dann ausprobiert - nonverbale Kommunikation – hervorragend geeignet für jedes Kind, ob groß, ob klein, ob still, ob ungestüm.

Frage: Wie muss man sich einen gelungenen Tag in der Ferienbetreuung vorstellen?

Julia Schröder: Ab 8 Uhr kommen die Kinder in der Einrichtung an und werden vom Betreuungspersonal mit guter Laune empfangen. In einer netten Atmosphäre wird gemeinsam gefrühstückt und dann geht es auch schon richtig los: In der Regel von 9 Uhr bis 13 Uhr werden Angebote im Rahmen der jeweiligen Mottowoche gemacht. Zur Mittagszeit wird gemeinsam gegessen und entspannt. Anschließend kann nach Lust und Laune bis 17 Uhr gespielt werden. Hier schauen wir auch, was die Kinder machen wollen und welche Ideen Sie haben. Passend zu jeder Mottowoche wird ein Ausflug unternommen.

Frage: Zusätzlich können Eltern auch in den Sommerferien die Kindernotfallbetreuung im MiniCampus der FernUni nutzen – ebenfalls unter Regie der Caritas in Hagen. Wie ergänzen sich die beiden Angebote?

Julia Schröder: Die Ferienbetreuung ist für Eltern gedacht, die für einen fest geplanten Zeitraum eine Ferienbetreuung wünschen. Diese beträgt in der Regel mindestens eine bis mehrere Wochen und ist in der Regel längerfristig geplant. Der MiniCampus bietet vor allem eine Notfallbetreuung, wenn die eigentlich geplante Betreuung ausfällt oder die Oma zum Beispiel kurzfristig erkrankt. Hier kann dann innerhalb von 24 Stunden ein Platz zur Verfügung gestellt werden. Dieser steht dann stunden- und tageweise zur Verfügung. Mit diesen Angeboten bietet die Fernuniversität Eltern für viele verschiedene Betreuungsnotwendigkeiten Lösungen an. Das ist super, sowohl für Beschäftigte als auch Studierende der FernUni.

Carolin Annemüller | 14.06.2016