Blick zurück kann Orientierung und Stabilität bieten

Um „Die Vergangenheit in der Gegenwart – Warum Herkunft bedeutsam ist“ geht es am 2. Juli in einem Seminar der BürgerUniversität Coesfeld. Anmeldungen sind bis 25. Juni möglich.


Um „Die Vergangenheit in der Gegenwart – Warum Herkunft bedeutsam ist“ geht es am Samstag, 2. Juli, in einem Seminar der BürgerUniversität Coesfeld. Geleitet wird die Veranstaltung, die um 10 Uhr im Regionalzentrum Coesfeld der FernUniversität der FernUniversität in Hagen beginnt, von Annemaria Köhler M.A. Sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ernsting's family-Junior-Stiftungsprofessur für Soziologie familialer Lebensformen, Netzwerke und Gemeinschaften (Jun.-Prof. Dr. Dorett Funcke), die die BürgerUniversität veranstaltet.

Die Frage „Woher komme ich eigentlich?“ drängt sich zumeist in einer krisenhaften Lebensphase auf. Doch auch im Alltag begegnet sie uns in abgewandelter Form, wenn eine neue Bekanntschaft fragt, woher man denn komme. Das Besondere und Bedeutsame dieser Frage liegt in ihrem direkten Zusammenhang zur Identität. Der Blick zurück kann Orientierung bieten und insofern Stabilität für die Gegenwart erzeugen. Anschaulicher zeigt sich dies in der Metapher des Pariser U-Bahn-Netzes: Will ich verstehen, wie ich von A nach B fahren kann, so muss ich mich innerhalb des gesamten Systems verorten bzw. orientieren.

In dem Seminar wird in gemeinsamer praktischer Arbeit versucht, herauszufinden, wie familiäre Muster bis in die Gegenwart wirken und was sie mit der Identität des Einzelnen zu tun haben.

Veranstaltungsort ist das WBK – Wissen Bildung Kultur, Osterwicker Str. 29, 48653 Coesfeld.

Wegen begrenzter Plätze ist eine Anmeldung bis zum 25. Juni 2016 im Regionalzentrum erforderlich: Regionalzentrum Coesfeld, Tel. 02541-7582, oder per Mail regionalzentrum.coesfeld@fernuni-hagen.de. Weitere Einzelheiten werden nach der Anmeldung mitgeteilt.

Gerd Dapprich | 21.06.2016