Familiäre Feier für Alumni der FernUniversität in Berlin

Rund 230 Gäste waren der Einladung durch das Regionalzentrum Berlin gefolgt, die erfolgreichen Abschlüsse der Absolventinnen und Absolventen an der FernUniversität zu feiern.


125 Absolventinnen und Absolventen waren zur Abschlussfeier gekommen. (Fotos: Thomas Rosenthal)

Im lichtdurchfluteten Foyer des SpreePalais‘ feierten rund 230 Gäste – Absolventinnen und Absolventen mit Familie sowie Freundinnen und Freunden – ihre erfolgreichen Abschlüsse an der FernUniversität. Sie alle waren der Einladung durch das Regionalzentrum Berlin gefolgt.

Meilenstein im Leben

„Auch wir als FernUniversität sind stolz auf Ihre Abschlüsse“, ehrte Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert die Absolventinnen und Absolventen mit einem kleinen Präsent und vor allem mit Worten. Während der Feier in der Hauptstadt dankte die Rektorin ebenfalls den Familien, den Freundinnen und Freunden.

In ihrer Rede „Der Abschluss an der FernUniversität – ein Meilenstein in ihrem Leben“ hob Pellert hervor, wie wichtig lebenslanges Lernen ist. „Unsere Gesellschaft befindet sich in einem permanenten Wandel“, wandte sie sich an die Absolventinnen und Absolventen. „Sie haben erkannt, dass es notwendig ist, sich weiterzuentwickeln und sich Neues anzueignen.“

Das Stichwort vom lebenslangen Lernen griff auch Sabine Weißler, Bezirksstadträtin Berlin-Mitte, in ihrem Grußwort auf. Sie erinnerte daran, dass Kompetenzerweiterung immer schon wichtig gewesen sei. Der Prozess der Digitalisierung verstärke die Notwendigkeit dazu.

Eine Frau steht vor einem Mikrofon: Absolventin Kathrin Kirschey hat mit der FernUni ihren persönlichen Glücksindex gefunden.
Absolventin Kathrin Kirschey hat mit der FernUni ihren persönlichen Glücksindex gefunden.

„Der FernUni-Glücksindex“

Stellvertretend für die Absolventinnen und Absolventen ließ Kathrin Kirschey ihr Studium Revue passieren. Die ausgebildete Ergotherapeutin hat ihren Bachelor-Abschluss in Bildungswissenschaft gemacht. Sie erinnerte sich an die Anfänge ihres Fernstudiums: „Ich hatte einen 30-Stunden-Job mit jeder Menge Überstunden. Meine damals bereits erwachsenen Töchter waren schon aus dem Haus und freitags war Familientag. Dann bin ich noch in unterschiedlichen Ehrenämtern – und nichts davon sollte zurückgestellt werden. Die Realität hat mich eines Besseren belehrt.“ Heute ist sie stolz auf ihren Abschluss an der FernUniversität in Hagen.

Mit der FernUni hat sie ihren persönlichen „Glücksindex“ gefunden: „Ich bin selbstsicherer geworden. Ich habe gelernt, vorgegebene Fakten kritisch zu hinterfragen und analytisch zu denken. Außerdem bin ich neugierig auf neue Erfahrungen und neues Wissen.“

Zeit für Kontakte

Nach dem Schlusswort durch Dr. Heike Holtgrewe, kommissarische Leiterin des Regionalzentrums Berlin, hatten Alumni und Gäste ausreichend Zeit für Gespräche – etwa mit den Anwesenden der Berliner Gruppe des Absolventenkreises an der FernUniversität. „Es ist eine wirklich schöne persönliche, ja familiäre Veranstaltung zu diesem so interessanten Lebensabschnitt“, bedankte sich FernUni-Absolvent Michael Smyrek, der seinen Master Governance absolviert hat, für die Einladung. „Ich habe mich anregend mit Vertretern der FernUni und – nun ehemaligen – Studenten unterhalten.“

Für die Organisation und den Ablauf der Festveranstaltung sorgte das Team aus dem Regionalzentrum. Musikalisch rahmte das „TigaChalo Saxquartett“ den Abend.

Anja Wetter | 20.06.2016