Strategien in der ,Flüchtlingskrise‘

Wie gehen Literatur und Kunst mit dem Thema Flucht um? Wie machen sie auf die Situation von Flüchtenden aufmerksam? Welche Wege gibt es, ein kulturübergreifendes Bewusstsein zu schaffen?


Wie gehen Literatur und Kunst mit dem Thema Flucht um? Wie machen sie auf die Situation von Flüchtenden aufmerksam? Welche Wege gibt es, ein kulturübergreifendes Bewusstsein zu schaffen?

Eine literatur- sowie wirtschaftswissenschaftliche Perspektive auf die sogenannte Flüchtlingskrise werfen zwei Vorträge innerhalb der Ringvorlesung „Flucht und Forschung: Die ,Flüchtlingskrise‘ im Spiegel der Wissenschaft“ am Dienstag, 14. Juni, um 17 Uhr im Seminargebäude, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Räume 1-2 (KSW-Gebäude) auf dem Campus der FernUniversität.

Die Ringvorlesung nähert sich unterschiedlichen Dimensionen des Begriffs „Flüchtlingskrise“ aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen.

Die Vorlesungen der Reihe finden im laufenden Sommersemester jeweils dienstags um 17 Uhr auf dem Campus statt. Sie richten sich ausdrücklich an alle Interessierten. Letzter Termin: 21. Juni.

Weitere Infos

In dem Vortrag „Räume der Entrechtung. Künstlerische Strategien angesichts der ‚Flüchtlingskrise'“ skizziert Dr. Maud Meyzaud, Lehrgebiet Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Geschichte der Medien, anhand künstlerischer Arbeiten, welche Strategien angesichts der politischen Entrechtung beziehungsweise Verstummung diskutiert werden, die Flüchtlinge verkörpern.

„Was bedeutet es, die Welt mit den Augen eines Reisenden zu betrachten? Wege zur Förderung einer offenen Führungskultur“ fragt Dr. Wadii Serhane, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre (BWL), insb. Personalführung und Organisation. Der Vortrag soll zeigen, wie ein kulturübergreifendes Bewusstsein für Führung und Organisation in Unternehmen genutzt werden kann. Die Flüchtlingskrise wird hierbei als Chance angesehen, um kulturspezifische Faktoren in den Herkunftsländern zu erkennen, die ebenso Einfluss auf die Flüchtlingskrise haben wie globalwirtschaftliche Faktoren.

Anja Wetter | 08.06.2016