FernUniversität freut sich über erfolgreiche Abschlüsse

Mit einer Feier im Regionalzentrum Bonn ehrte die FernUniversität ihre Absolventinnen und Absolventen aus der Region am Rhein, die in den vergangenen zwei Jahren ihr Studium beendet haben.


Alumni auf Gruppenbild, mit Rose in der Hand winkend
Gruppenbild mit Rosen: Die neuen FernUni-Alumni feierten im Regionalzentrum Bonn ihre Studienabschlüsse.

Mit rund 150 Gästen feierten die Absolventinnen und Absolventen der FernUniversität aus der Region Bonn ihre erfolgreichen Studienabschlüsse. Neben Familienangehörigen waren auch Freundinnen oder Freunde der Einladung durch das Regionalzentrum Bonn gefolgt.

Als Gratulantin kam auch FernUni-Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert zu der Feier, die allen Absolventinnen und Absolventen an dem Abend persönlich mit Worten und einem kleinen Präsent ihre Anerkennung aussprach: „Sie können stolz auf Ihre Abschlüsse sein. Wir als FernUniversität in Hagen sind es auf jeden Fall.“

In ihrer Rede würdigte die Rektorin die Leistung der Alumni, die in der Regel neben Beruf und Familie für ihr Studium gelernt haben. Ohne die Unterstützung durch das persönliche Umfeld sei dies kaum möglich. Die Feier war deshalb ebenfalls ein kleines Dankeschön an Familien sowie Freundinnen und Freunde.

Darüber hinaus stellte Pellert die zunehmende Notwendigkeit für lebenslanges Lernen heraus: Die Gesellschaft befinde sich in permanentem Wandel und erfordere es, Wissen und Kompetenzen anzupassen. „Sie haben erkannt, wie wichtig es ist, sich weiterzuentwickeln und sich Neues anzueignen“, wandte sich Prof. Pellert an die Absolventinnen und Absolventen. „So können Sie weiterhin im Arbeitsleben bestehen und bleiben auch gesellschaftlich am Ball.“

FernUniversität wichtig für Region Bonn

Vor der Feier hatte sich die FernUni-Rektorin mit dem Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan, zu einem Gespräch über die Kooperation der Stadt und der FernUniversität getroffen. Der Politiker konnte aus terminlichen Gründen nicht an der Alumnifeier teilnehmen. Sein Grußwort übernahm Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller, die ebenfalls die Leistung der Alumni anerkannte und betonte, dass die FernUniversität ein wichtiger Baustein in der Bonner Bildungslandschaft sei.

Stellvertretend für die Alumni sprach Volker Haubrich, der 2012 sein Bachelorstudium Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Soziologie erfolgreich beendet hat und nun für seinen Master Governance geehrt wurde. Haubrich hat an der FernUniversität als Akademiestudierender ohne Hochschulzugangsberechtigung angefangen. „Mir war allerdings nach meinem Fachabi schon klar, dass ich unbedingt ein geisteswissenschaftliches Studium absolvieren wollte“, erinnert er sich. Zudem wusste er: „Ich kann sehr zielstrebig unter den widrigsten Umständen, also im Zug, auf der Parkbank, beim Joggen oder in arbeitsfreien Phasen eines Bereitschaftsdienstes lernen und mir selbstständig Themen erarbeiteten.“

In seinem Fazit wünschte sich der Politikwissenschaftler, dass neben der fachlichen Leistung auch die persönlichen Eigenschaften stärker gewürdigt werden: etwa die, über einen langen Zeitraum hinweg ein berufsbegleitendes Studium durchzuhalten. „Man besitzt am Ende viele Kompetenzen im Vergleich zu einem Absolventen nach Abitur und Studium an einer Präsenzuniversität mit einem Lebensalter von 25 bis 30 Jahren.“

Raum für Gespräche

Nach dem Schlusswort von Tilla Heilmann, Leiterin des Regionalzentrums Bonn, hatten Alumni und Gäste ausreichend Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen – musikalisch begleitet durch „Straight Four“.

Anja Wetter | 11.07.2016