Call for papers: Symposium Rechtsquelle Wikipedia? Praxis – Fiktion – Standards

Interessierte Referentinnen und Referenten können ihre Abstracts für das interdisziplinäre Symposium bis zum 30. Oktober 2016 einreichen.


Das interdisziplinäre Symposium Rechtsquelle Wikipedia? Praxis – Fiktion – Standards möchte das Wechselverhältnis zwischen den Phänomenen Wikipedia und Recht, sprich: der Rechtspraxis, der Rechtslehre und der Rechtswissenschaft in den Blick nehmen.
Eingeladen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Veranstaltet wird das Symposium von Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, juristische Rhetorik und Rechtsphilosophie.

Die Frist zur Abgabe von Abstracts endet am 30. Oktober 2016. Das Symposium findet am 3. und 4. März 2017 im Arcadeon, Lennestr. 91, in Hagen statt.

Das Symposium beleuchtet das Format Wikipedia aus einem interdisziplinären Blickwinkel mit Augenmerk auf seine Zitierfähigkeit, -häufigkeit und -geeignetheit als Quelle und Forum bei der Herstellung und Auslegung von Recht. Die Teilnehmenden diskutieren Fragen zur Nützlichkeit und Sicherheit der Informationen, zu ihrem Einfluss auf rechtliche und rechtspolitische Prozesse, auf die Fortentwicklung des rechtswissenschaftlichen Diskurses und der didaktischen Möglichkeiten in der Juristenausbildung. Wie etwa steht es mit der Herkunftslegitimation der Wikipedia-Informationen? Welche Vor- und Nachteile hat eine sich ständig verändernde, digitale All-access-Wissensdatenbank? Und welche Standards bestehen, welche wären nötig, um das Potenzial von Wikipedia als Wissensportal für die Wissenschaft freizusetzen?

Sollten Sie Interesse daran haben, als Referent am Symposium teilzunehmen, so reichen Sie bis spätestens zum 30.10.2016 unter Angabe des Bezugs zu einer der im Call genannten Dimensionen oder Benennung einer weiteren einen Abstract (max. 2.000 Zeichen) an die Adresse wikisymp@fernuni-hagen.de ein. Weitere Informationen zum Call for papers und zum Symposium finden Sie hier​.

proe | 26.09.2016