Hochgestecktes Ziel konsequent verfolgt

140 Absolventinnen und Absolventen der FernUniversität feierten mit Angehörigen und Freunden im Regionalzentrum Karlsruhe ihre erfolgreichen Abschlüsse.


Können stolz auf ihre Abschlüsse sein: die Absolventinnen und Absolventen der FernUniversität. (Fotos: Fotoschmiede Karslruhe)

„Sie können stolz auf Ihre Abschlüsse sein“, bescheinigte Prorektor Prof. Dr. Andreas Kleine den Absolventinnen und Absolventen der FernUniversität in Hagen in der Region Karlsruhe. Diese feierten mit Familienangehörigen und Freunden sowie weiteren Gästen ihren Studienabschluss in der Fächerstadt, wohin sie das Regionalzentrum eingeladen hatte.

Von Karlsruhe bis ins Saarland

Rund 450 Studierende aus der Region haben in den vergangenen vier Semestern ihr Fernstudium abgeschlossen. Die badisch-pfälzische Großregion wird seit Jahresbeginn 2013 vom Regionalzentrum Karlsruhe betreut, das über die Kooperation mit dem Fernstudienzentrum an der Universität des Saarlandes auch den saarländischen Raum mit abdeckt. Dabei arbeitet das Regionalzentrum mit zahlreichen Partnern und Initiativen der Bildungs- und Arbeitswelt in der Region zusammen, deren Vertreterinnen und Vertreter zum Teil an der Feier im Karlsruher Stephanssaal mitwirkten.

Der aus rund 140 Gästen bestehenden Festgesellschaft überbrachte Manuela Abel als Leiterin des Hochschulteams der Arbeitsagentur Karlsruhe-Rastatt ein Grußwort. Sie lobte Engagement, eisernen Willen und die hohe Selbstlernkompetenz der Absolventinnen und Absolventen: „Viele von Ihnen haben Ihr Studium neben dem Beruf absolviert, sie waren privaten, familiären oder gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt.“

Ein Mann steht an einem Redepult: Prorektor Prof. Andreas Kleine sprach über die individuellen Bildungschancen, die das Studiensystem an der FernUniversität ermöglicht.
Prorektor Prof. Andreas Kleine sprach über die individuellen Bildungschancen, die das Studiensystem an der FernUniversität ermöglicht.

Lebensbegleitendes Lernen

In seinem Festvortrag würdigte auch Prof. Dr. Kleine die außerordentliche Leistung der Alumni, den Studienabschluss neben beruflichen und familiären Verpflichtungen als „einen Meilenstein in Ihrem Leben“ gemeistert zu haben. Als Voraussetzung hierfür führte der Prorektor auch die Unterstützung des persönlichen Umfelds an und bezog Angehörige, Freundinnen und Freunde mit in die Ehrung ein. „Sie haben die Notwendigkeit erkannt, sich weiterzuentwickeln und sich Neues anzueignen“, sprach er die Absolventinnen und Absolventen an. Diese seien damit dem wachsenden gesamtgesellschaftlichen Bedarf nach lebenslangem und lebensbegleitendem Lernen auf vorbildliche Weise gerecht geworden.

Ein Mann steht am Redepult: Absolvent Christoph Abels erzählte von seinen Erfahrungen im Fernstudium.
Absolvent Christoph Abels erzählte von seinen Erfahrungen im Fernstudium.

Struktur durch Arbeitsgruppe

Dass die Alumnae und Alumni stolz auf das Erreichte sein können, machte auch Absolvent Christoph Abels in seinem Vortrag deutlich: „Man brachte über mehrere Jahre hinweg die nötige Disziplin und Motivation auf, sich durch mitunter trockenen akademischen Stoff zu arbeiten.“ Die Absolventinnen und Absolventen verfolgten konsequent ein hochgestecktes Ziel und ließen sich von den Widrigkeiten des Lebens nicht an dessen Erreichung hindern. Der Absolvent des Bachelorstudiums Psychologie: „Wer ein Studium an der FernUniversität absolviert hat, hat etwas Besonderes geleistet.“

Das Studium passt sich, so Abels, flexibel den eigenen Bedürfnissen an, insbesondere, wenn man noch weitere Verpflichtungen hat. Andererseits hätten die großen Freiheiten durch diese Flexibilität für andere – „dazu zähle ich mich“ – eine fehlende Struktur. Hilfreich war für ihn daher, „meiner Woche durch regelmäßige Treffen mit meiner damaligen Arbeitsgruppe Ordnung zu geben“.

Regionalzentrum bleibt Anlaufstelle

Die Veranstaltung fand in den traditionellen chinesischen Darbietungen der Èrhú-Solistin Zhenfang Zhang einen feierlichen musikalischen Rahmen. In seinem Schlusswort lud Dr. Werner Daum die Alumni zu gemeinsamen Initiativen unter dem Dach des von ihm geleiteten Regionalzentrums ein: „Wir stehen Ihnen auch künftig für Initiativen vor Ort gerne zur Verfügung.“

Beim abschließenden Stehempfang gab es für Alumni und Gäste ausreichend Gelegenheit für vertiefende Gespräche und Kontaktaufnahmen. Den reibungslosen Ablauf der Feier ermöglichte das Team des Regionalzentrums Karlsruhe mit Unterstützung der aus Hagen angereisten Kolleginnen des Dezernats 2.2.

Presse | 26.10.2016