„Wie aus Asche Gold wird“

FernUni-Prof. Stephan Stübinger beleuchtet am 1. Dezember eine „Störung der Totenruhe“. Die öffentliche Veranstaltung der Juristischen Gesellschaft Hagen findet in der FernUniversität statt.


Portraitfoto von Professor Stephan Stübinger
Prof. Stephan Stübinger

Gold zu machen versuchten im Mittelalter die Alchimisten. Erfolglos. Den umgekehrten Weg ging der Bundesgerichtshof im Jahr 2015: Er erklärte Asche zu Gold. Mitarbeiter eines Krematoriums, die Goldzähne im Wert von 300.000 Euro an sich genommen hatten, konnten nun wegen „Störung der Totenruhe“ verurteilt werden. Mit diesem Fall hat sich Prof. Dr. Stephan Stübinger wissenschaftlich befasst. Der Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafrechtsgeschichte und Rechtsphilosophie an der FernUniversität in Hagen hält hierzu am Donnerstag, 1. Dezember, einen Vortrag: „Wie aus Asche Gold wird.“ Veranstalterin ist die Juristische Gesellschaft Hagen, Veranstaltungsort ab 17 Uhr die FernUniversität, TGZ-Gebäude, Universitätsstr. 11, 58097 Hagen (Raum F09 im Erdgeschoss). Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Gerd Dapprich | 14.11.2016