Europäische Governance in der Krise

Gibt es angesichts der Aspekte Europäischer Governance in der Krise ein „Patentrezept oder Antworten nach Maß?“ Darum geht es ab 24. November bei einem Symposion in der FernUniversität.


Die Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise ist zu einem Prüfstein für den Bestand der europäischen Integration geworden. Nach der Verwirklichung eines Binnenmarktes und eines einheitlichen Währungsraums zwischen Staaten, deren Haushalts- und Wirtschaftspolitiken im Rahmen gemeinsamer Regeln nur locker koordiniert werden, sind durch Krisen erhebliche Ungleichgewichte, Spannungen und Verwerfungen entstanden, die die Staaten und Regionen Europas in ganz unterschiedlicher Weise treffen. Damit stellt sich die Frage, welche Methoden und Instrumente wirtschaftspolitischer (Global-)Steuerung geeignet sind, solchen Entwicklungen erfolgreich entgegenzuwirken.

Gibt es dafür ein „Patentrezept oder Antworten nach Maß?“ Dies ist der Titel des zweitägigen interdisziplinären Symposions des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften der FernUniversität in Hagen am Donnerstag und Freitag, 24. und 25. November. Hier geht es – so der Untertitel der Veranstaltung – um „Historische, ökonomische und juristische Aspekte Europäischer Governance in der Krise“.

Die Veranstaltung unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität findet im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Räume 4 und 5, statt. Sie dauert vom 24. November, 18 Uhr, bis zum Abend des 25. November. Interessierte sind willkommen.

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Gerd Dapprich | 15.11.2016