Spanischsprachiges Kolloquium

Es ging um Investitionsschutz und Streitbeilegung zwischen Staat und Investor durch Schiedsgerichte am Beispiel des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA bzw. TLCAN stellen.


Als erste Veranstaltung der Abteilung „Rechte der Iberoamerikanischen Staaten“ des Instituts für Internationale Rechtsbeziehungen (IRB) der FernUniversität in Hagen fand das spanischsprachige Kolloquium „Problemas en el arbitraje internacional entre Estado, empresas inversionistas y garantías individuales“ statt. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Mexikanischen Juristenvereinigung e.V. und dem Fachsprachenprogramm der Juristischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg in den Räumen der Alten Universität Würzburg veranstaltet. Eröffnet wurde das Kolloquium durch den Vizepräsidenten der DMJV, Roberto Kugler, den Vorsitzenden des IRB und Direktor der Abteilung, Prof. Dr. Karl August Prinz von Sachsen Gessaphe (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der FernUniversität), den Dekan der gastgebenden Juristischen Fakultät, Prof. Dr. Eckhard Pache, und den Cónsul Adscrito des mexikanischen Konsulats in Frankfurt, Dr. Héctor Portillo Jiménez.

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Prof. Karl August Prinz von Sachsen Gessaphe (FernUniversität, re.) mit (v.li.) Laura Murguía-Goebel (Universität Würzburg), Patricia Sarah Stöbener de Mora (DIHK Berlin), Prof. Vicente Torre Delgadillo (Universidad Autónoma de San Luis Potosí) und Cónsul Adscrito Dr. Héctor Portillo Jiménez.

In dem Kolloquium ging es um Fragen des Investitionsschutzes und der Streitbeilegung zwischen Staat und Investor durch Schiedsgerichte, wie sie sich im Rahmen des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA (North American Free Trade Agreement) bzw. TLCAN (Tratado de Libre Comercio de América del Norte) stellen. Im Hinblick auf die hierzulande heftig umstrittenen transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP war diese Thematik für deutsche wie mexikanische Juristen gleichermaßen von hoher Aktualität. Ein gut besuchtes Auditorium verfolgte denn auch die Vorträge und die anschließende Podiumsdiskussion mit großem Interesse.

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Gerd Dapprich | 24.11.2016