Tomas Brühne (5. v. li.), überreichte die Urkunde des Bundespräsidenten an Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer (4. v. li.) und Prof. Dr. Volker Arnold (7. v. li.). Mit dabei waren Praktikantinnen und Praktikanten des Doppelabschlussprogramms, Dr. Christiane Zangs, Beigeordnete der Stadt Neuss, (2. v. re.) und Dr. Anna Kourotchkina , die – selbst Absolventin des Programms – in St. Petersburg als Koordinatorin hierfür tätig ist (re.)
Als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ wurde die FernUniversität in Hagen in ihrem Studienzentrum in Neuss ausgezeichnet. Damit gehört die Universität nun offiziell zu den von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und ihrem Projektpartner Deutsche Bank ausgezeichneten „365 Orten im Land der Ideen“.
Seit 1999 bietet die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität Studierenden aus Russland und Ungarn ein Doppelabschluss-Programm an. Dieses Programm ermöglicht es den Absolventinnen und Absolventen ihrer Heimat- und der FernUniversität, sich in besonderer Weise für den internationalen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Die Besten absolvieren in Deutschland Praktika, in diesem Jahr bei Unternehmen in Neuss und Wuppertal. Diese vier jungen Leute wurden im Studienzentrum Neuss der FernUniversität besonders begrüßt: Daria Gorodilova absolvierte ihr Praktikum bei der Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH, Neuss, Dennis Vybornykh bei der Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft e. G, Neuss, Xenia Levoschkina und Leonid Leinonen im Klinikum St. Antonius, Wuppertal.
Tomas Brühne hob in seiner Laudatio besonders die Internationalität und Zukunftsfähigkeit der FernUniversität hervor: „Die FernUniversität in Hagen bietet innovative Studienkonzepte mit internationaler Ausrichtung. Das schafft einen Arbeitsmarkt, der weit über unsere Landesgrenzen hinausgeht. Mit Leistungsbereitschaft und Engagement gestaltet die FernUniversität Zukunft – für Studierende und unser Land.“
Der Rektor der FernUniversität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, freute sich über die Anerkennung:„Wir sind sehr stolz, ein ausgewählter Ort im Land der Ideen zu sein. Die FernUniversität hat sich der Idee des ‚Lernens ohne Grenzen‘ verschrieben, vor allem für Berufstätige. Die Auszeichnung zeigt uns, dass wir damit auf den richtigen Weg sind“, so Prof. Hoyer weiter.
Er betonte, dass Deutschland zwar ein Land arm Rohstoffen ist, jedoch reich an Ideen. Wachsen können Ideen auf Informationen, auf Wissen, auf Bildung. Die FernUniversität ist hierfür ein idealer „Nährboden“. Sie bringt wissenschaftliches Know-how dorthin, wo dieser Rohstoff neue Ideen hervorbringen kann: „ Sagen wir ruhig: Dorthin, wo Wissen und Bildung neue Ideen zum Zünden bringen – in Unternehmen, in unserer Gesellschaft.“ Denn die FernUniversität hat sich der Idee des „Lernens ohne Grenzen“ verschrieben. Sie überwindet Grenzen, z. B. zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Und zwischen Staaten.
Das Doppelabschlussprogramm steht hierfür in ganz besonderer Weise. Prof. Dr. Volker Arnold, Beauftragter für das Doppelabschluss-Programm mit Russland und Ungarn der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, erläuterte in der Feier die Gründe und Ziele: Die Absolventinnen und Absolventen haben mit einem Doppel-Diplom auch doppelte Chancen auf dem Arbeitsmarkt- in ihrem Heimatland wie in Deutschland (künftig werden Bachelor- und Master-Abschlüsse vergeben).
Da das Fernstudium die Möglichkeit bietet, zeit- und ortsunabhängig zu studieren, exportiert die FernUniversität deutschsprachige Studienangebote in diejenigen Regionen Osteuropas, in denen Deutsch als Fremdsprache eine lange Tradition besitzt. Studierenden mit hervorragenden Deutschkenntnissen wird die Möglichkeit geboten, parallel zu ihrem Abschluss an ihrer osteuropäischen Heimatuniversität den Titel Diplom-Kaufmanns(-frau) im Wege des Fernstudiums zu erwerben (demnächst werden es Bachelor- und Master-Abschlüsse sein).
Abgeschlossen wurden Verträge mit Universitäten in Russland, Lettland, Ungarn und Estland. Als Erfolgsgeschichten haben sich dabei die Kooperationen mit der Universität für Wirtschaft und Finanzen in St. Petersburg (Russland) und Pécs (Ungarn) erwiesen.
Um die Attraktivität des Programms noch weiter zu steigern, erhalten seit fünf Jahren besonders erfolgreiche Studierende aus St. Petersburg die Möglichkeit, in Nordrhein-Westfalen ein Praktikum zu absolvieren. Dies wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. sowie durch Unternehmen.
Bereits am 2. Juni hatte Tomas Brühne eine Ehrentafel an Kanzlerin Regina Zdebel und Dr. Heinz Hoffmann vom Prüfungsamt der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft überreicht. Sie ziert inzwischen gut sichtbar das Gebäude des Neusser Studienzentrums.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de