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Fernstudium in Österreich weiter ausbauen

Neue Kooperationsvereinbarung von FernUniversität und Johannes Kepler Universität Linz

Nicht in Süddeutschland, sondern in Nordrhein-Westfalen befindet sich die deutsche Universität mit den meisten österreichischen Studierenden: 2.600 Österreicherinnen und Österreicher nutzen zurzeit die Studienangebote der FernUniversität in Hagen. Zusammen mit ihrer Partnerin in der Alpenrepublik, der Johannes Kepler Universität Linz (JKU), will sie diese Zahl deutlich steigern. Grundlage hierfür ist eine Kooperationsvereinbarung, die der Hagener Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer und sein Linzer Kollege Prof. Dr. Richard Hagelauer sowie der für Fernstudien zuständige Vizerektor Prof. DDr. Herbert Kalb am 21. November in Linz unterzeichneten: Die erneuerte Partnerschaft soll dazu beitragen, das universitäre Fernstudium in Österreich noch stärker zu positionieren und die Betreuung der Studierenden nach einheitlichen Standards zu gewährleisten. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit in der Lehre ausgebaut werden.

Österreich hatte frühzeitig auf die Kooperation mit dem Land NRW und der Hagener Universität gesetzt. „Heute ist die FernUniversität die deutsche Universität mit den meisten österreichischen Studierenden“, sagte FernUni-Rektor Helmut Hoyer. Er sei stolz auf die Kooperation mit der JKU und dankbar für die langjährige Unterstützung durch das österreichische Ministerium. Eine solche länderübergreifende Zusammenarbeit sei im Zuge der Verbreitung des Fernstudiums in Europa besonders wertvoll und überaus effizient. „Unser ausgeklügeltes, über 35 Jahre gewachsenes und erprobtes Lehr- und Lernsystem passt sich an jede Lebenssituation unserer Studierenden an“, beschrieb Helmut Hoyer das Erfolgsgeheimnis der FernUniversität.

„Wir sind die einzige Universität, die österreichische Studierende, die an der FernUniversität in Hagen inskribiert sind, betreut und damit substantiell zur Verbreitung des Fernstudiums in Österreich beiträgt“, unterstrich JKU-Rektor Prof. Richard Hagelauer. Dies geschieht über sechs Studienzentren in Linz, Wien, Steyr, Villach, Saalfelden/Salzburg und Bregenz. Weitere Studienzentren sollen in Kürze in Graz und Rottenmann eröffnet werden.

Anwesend beim Festakt waren auch der Staatssekretär im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Helmut Dockter, und der Generalsekretär des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, Mag. Friedrich Faulhammer. Dieser betonte, dass Fernstudien ein wichtiger Mosaikstein eines durchlässigen Bildungssystems seien. Helmut Dockter wies auf die enorme Steigerung der Studierendenzahlen hin, die die FernUniversität mit inzwischen 79.000 Studierenden zur größten deutschen Universität wachsen ließ.

Gerd Dapprich | 08.12.2011
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