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Gerade angekommen und schon mittendrin

Torsten Hahn neuer Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienästhetik

Ein bisschen kahl sieht es noch aus in seinem Büro. An den Wänden hängen keine Bilder, einige Kisten warten darauf, ausgeräumt zu werden. Trotzdem wird auf den ersten Blick deutlich, dass Prof. Dr. Torsten Hahn schon mittendrin und angekommen ist in der FernUniversität in Hagen: Auf seinem Schreibtisch liegen bereits die ersten Klausuren aus dem Modul „Einführung in die Literaturwissenschaft“, die er in der vergangen Woche korrigiert hat. Sein Urteil: „FernUni-Studierende arbeiten auf hohem Niveau und die literaturwissenschaftliche Ausbildung ist in Hagen sehr gut.“

Prof. Torsten Hahn

Prof. Hahn ist Leiter des neu eingerichteten Lehrgebiets Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienästhetik der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften. Damit ergänzt er das Angebot des Instituts für neuere deutsche und europäische Literatur. Hahn lehrt in Modulen der Bachelorstudiengänge „Kulturwissenschaften“ und „Kulturwissenschaften mit Fachschwerpunkt Geschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie“ sowie des Masterstudiengangs „Europäische Moderne: Geschichte und Literatur“. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Literatur und Medientheorie, Literatur und Verkehrsgeschichte, Politische Fiktionen sowie die Codierungen und Programme der Kunst.

Besonders gespannt sei er auf die Besonderheiten, die Lehre und Forschung an der FernUniversität mit sich bringen. „E-Learning wird zwar Schritt für Schritt auch für Präsenzuniversitäten interessant, hier in Hagen ist dieser breite Komplex aber bereits verwirklicht. Ich freue mich auf die vielen neuen Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich für mich daraus ergeben“, unterstreicht der 40-Jährige.

Torsten Hahn studierte Deutsche Philologie, Romanistik, Spanisch und Philosophie an der Universität zu Köln. Hier war er von 2001 bis 2007 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Deutsche Sprache und Literatur und 2001 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg „Medien und kulturelle Kommunikation“ beschäftigt. In Köln promovierte er 2001 zum Thema „Fluchtlinien des Politischen. Das Ende des Staates bei Alfred Döblin“, 2007 folgte die Habilitation mit dem Titel „Das schwarze Unternehmen. Zur Funktion der Verschwörung bei Friedrich Schiller und Heinrich von Kleist“. Seit 2007 war Hahn an der Universität zu Köln Akademischer Oberrat.

In seiner Freizeit liest der Rheinländer gerne oder geht mit seiner Frau ins Kino. „Ich mag europäisches Kino, besonders französische Filme.“ Fit hält er sich mit Boxen, Karate und Ausdauersport, „immer, wenn es die Zeit zulässt.“

Manuela Feldkamp | 07.12.2009
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