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Studierenden-Vizeweltmeister im Squash

Erfolgreicher Sommer für den FernUni-Studenten Jens Schoor

Australien ist für den Squashspieler Jens Schoor ein gutes Pflaster. In diesem Sommer reiste er ans andere Ende der Welt, um dort an den Studierenden-Weltmeisterschaften und diversen Profi-Turnieren teilzunehmen. Zurück kam er mit dem Vizeweltmeistertitel und seinem ersten internationalen Turniersieg im Gepäck. Den bisher größten Erfolgen in seiner Karriere. Sein Studium der Wirtschaftswissenschaft musste er während seiner mehrwöchigen Reise dennoch nicht vernachlässigen. Denn er studiert an der FernUniversität in Hagen.

Jens Schoor: „Die FernUni ist die optimale Lösung für mich. Wenn ich unterwegs bin, nehme ich mein Studienmaterial einfach mit."

„Ich nehme den Begriff des Fernstudium so wörtlich und ernst wie möglich“, lacht Schoor. „Weiter weg als Australien ist – glaube ich – schwierig.“ Der fünfte Kontinent ist jedoch nur eines der Ziele, die der 23-Jährige im Laufe des Jahres bereist. Als professioneller Squashspieler ist er in der ganzen Welt unterwegs, um an internationalen Turnieren teilzunehmen. Hinzu kommen auch noch die Wettkämpfe in Deutschland und die Spiele in der Bundesliga. Viel Zeit für ein Studium bleibt Schoor demnach nicht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass täglich drei bis vier Stunden Training nötig sind, um Squash auf Spitzenniveau zu betreiben.

Nach dem Abitur hatte sich der Koblenzer, der für Worms in der ersten Bundesliga spielt, daher auch zunächst für die Sportförderkompanie der Bundeswehr entschieden. 23 Monate lang war er Sportsoldat. „In der Bundeswehr hatten sie uns dann irgendwann die verschiedenen Fördermöglichkeiten vorgestellt, die wir nutzen können. Eine davon war die FernUni.“ Nachdem er sich auf der Internetseite über das Angebot in Hagen informiert hatte, schrieb er sich zum Wintersemester 2007/08 als Teilzeitstudent im Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft ein.

„Die FernUni ist die optimale Lösung für mich. Wenn ich unterwegs bin, nehme ich mein Studienmaterial einfach mit. Irgendwie ergibt sich immer etwas Zeit zum Lernen.“ Ohne seine Ausbildung vernachlässigen zu müssen, kann er sich so voll und ganz auf seinen Sport konzentrieren. Und zweimal im Jahr hat sogar die Uni Vorrang: „Wenn Klausuren sind, spiele ich keine Turniere. Die Priorität liegt dann auf den Klausuren. Ich will schließlich auch im Studium weiterkommen.“ An den Bachelorabschluss möchte er den Master anschließen. Was nach Studium und Leistungssport einmal folgen soll, weiß er allerdings noch nicht.

Carina Grewe | 08.12.2010
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