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Immer am Ball bleiben

Mit der Betriebswirtschaftslehre hat Torsten Horn "seine Disziplin" gefunden

Irgendwann wollte Torsten Horn einfach mehr. Nach der Berufsausbildung nicht stehen bleiben, sondern „irgendwas machen“. Der gelernte Bankkaufmann suchte nach passenden Angeboten und fand schließlich den Diplomstudiengang Wirtschaftswissenschaft an der FernUniversität in Hagen: „Vor allem die Betriebswirtschaftslehre ist für mich genau die richtige Richtung. Damit habe ich vielfältige Möglichkeiten.“

Torsten Horn steht vor einem Plakat, das den Campus der FernUniversität aus der Luft zeigt. Torsten Horn

Nach der Hochschulreife schrieb Horn sich zwar zuerst für Elektrotechnik ein, brach das Studium aber nach zwei Semestern wieder ab: „zu theoretisch.“ Er sattelte um, machte in Düsseldorf die Banklehre – und fand sein Metier. Zwei Jahre später wechselte Torsten Horn zur Mercedes-Benz Bank AG, bei der er für die Bonitätsprüfung von gewerblichen Kunden zuständig ist. Seit September 2001 ist der heute 37-Jährige außerdem gleichzeitig Fernstudent – seine Entscheidung bereut hat er nicht. Im August 2008 lag die Urkunde über das bestandene Diplom I in seinem Briefkasten, eine Klausur fehlt Horn noch zum Diplom II.

„Sieben Jahre Studium sind auf jeden Fall eine lange Zeit – besonders, wenn man parallel noch Vollzeit arbeitet“, stellt er klar, „aber es lohnt sich. Die Kursinhalte konnte ich direkt in meinen Arbeitsalltag einfließen lassen. Fragen, die sich im Beruf stellen, werden im Studium beantwortet.“ Umgekehrt ließ sich auch der Studienverlauf an den geplanten Karriereverlauf anpassen, vor allem durch die Wahl der Schwerpunktfächer im Hauptstudium.

Torsten Horns Interessen liegen besonders auf dem Gebiet der Organisation und Planung, das sich mit dem Leben von Individuen in Organisationen und entsprechenden Managementkonzepten beschäftigt. Seine Diplomarbeit schrieb er daher auch zum Thema „Die Diffusion von Managementkonzepten“ mit dem Schwerpunkt Diversity-Management. „Durch das Studium und die praxisbezogene Diplomarbeit habe ich ,mein’ Unternehmen besser kennen gelernt und kann jetzt vor allem auch abteilungsübergreifend Vorschläge zur Arbeitsoptimierung einbringen“, sagt er begeistert.

Sein Tipp für Erstsemester? „Auf jeden Fall dabei bleiben und das Studium kontinuierlich durchziehen.“ In den ersten Semestern war Torsten Horn viel in Sachen FernUni unterwegs, hat regelmäßig Mentorenkurse in den Studienzentren der Umgebung besucht. „Ich wohne in Ratingen, bin also sozusagen im Ballungsgebiet was Studienzentren angeht: Neuss, Krefeld, Bottrop sind alle nicht weit entfernt.“ Für Klausurvorbereitungskurse fuhr der Diplom-Kaufmann sogar bis nach Aurich bei Oldenburg und Worphausen bei Bremen. „Den Spruch ,Wer fährt, der bleibt’ hatte ich am Anfang auf einer Einführungsveranstaltung gehört“, erzählt er lachend, „und es hat gut funktioniert!“

Gut funktioniert hat auch der Erfahrungsaustausch mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen. Im Seminar merkt man schließlich nicht nur, welche Stellen im Skript man besser noch einmal durchgehen sollte, sondern lernt auch Mitstudierende kennen, denen es ähnlich geht bzw. die man gleich um Rat fragen kann. „Dieser Austausch ist sehr motivierend“, findet Horn, „zu vielen Kommilitonen habe ich heute noch Kontakt.“

Den Kontakt zur FernUniversität möchte er ebenfalls nicht abreißen lassen. Torsten Horn ist seit rund vier Jahren Mitglied der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität. „Ich bin eingetreten, weil ich die Veröffentlichungen und vor allem die Veranstaltungen der Freundesgesellschaft und ihres Absolventenkreises sehr interessant finde.“

Auch in der Wissenschaft soll es nach dem Uni-Abschluss weitergehen – auf einer Stelle stehen zu bleiben ist nicht Torsten Horns Sache. Falls sich ihm die Chance bietet, könnte sich zum Diplom der Doktorhut gesellen: „Am liebsten würde ich im Bereich der Organisationstheorie promovieren – oder über Managementkonzepte.“

Gesche Quent | 26.05.2009
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