Rubriken

FernUni-News - Leute

Ein echter Gewinnertyp

FernUni-Student Lukas Schmitz ist Profifußballer bei Werder Bremen

Ehrgeizig war Lukas Schmitz schon als Kind. „Meine Mutter erzählt heute noch gerne, dass ich bei Brettspielen nicht verlieren konnte“, sagt er und lacht. Verliert er heute mit seiner Mannschaft, geht es allerdings um mehr, nämlich um wertvolle Bundesligapunkte. Schmitz kickt beim Erstligisten Werder Bremen. Und er hat noch ein zweites „Spielfeld“, auf dem er „Biss“ beweisen will: sein rechtswissenchaftliches Bachelorstudium an der FernUniversität in Hagen.

Faszination Profifußball – viele junge Männer (zunehmend auch Frauen) träumen von einer Karriere auf dem Rasen, der „die Welt bedeutet“. Lukas Schmitz gehört zu den wenigen, die den Sprung von der Amateur- in die Bundesliga geschafft haben. Mit damals schon 21 Jahren. „Ich wusste, das ist meine letzte Chance“, erinnert sich Werder Bremens Linksverteidiger.

Die meisten Profispieler kommen direkt von der A-Jugend in die Bundesliga. Schmitz – heute 22 – stand als 17 - jähriger beim Viertligisten TSG Sprockhövel auf dem Platz. Vor allem in Qualifikationsspielen gegen höhere Mannschaften zeigte sich, dass seine Leistungsgrenze noch lange nicht erreicht war. Die Hoffnung und der Glaube daran, dass er den riesigen Sprung von der vierten in die erste Liga schafft, waren bei ihm immer da. Und es hat geklappt. Zunächst bei Schalke 04, seit dieser Saison bei Werder Bremen. Eine Garantie konnte ihm dafür aber natürlich keiner geben. Das war auch ein Grund für sein Studium an der FernUniversität in Hagen. „Es ist mir wichtig, mir neben dem Sport eine Option für die Zukunft zu schaffen. Juristen beschäftigten sich oft mit Alltagsproblemen, das finde ich spannend.“

Nicht bei allen Vereinen in der Bundesliga wird es gern gesehen, dass Spieler neben dem Fußball studieren. Bei Werder Bremen sei das anders, sagt Schmitz. „Natürlich gebe ich vollen Einsatz bei jedem Training und in jedem Spiel. Fußball hat absolute Priorität, danach erst kommt das Studium. Wenn ich Prüfungstermine der FernUni Hagen nicht wahrnehmen kann, stimme ich mit der Studienberatung und meinem Verein Ausweichtermine ab.“ Einige Male ist er schon extra für Beratungsgespräche auf den Hagener Campus gekommen, „weil ich die qualifizierte und sehr gute persönliche Beratung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr schätze.“

Und wohin soll es nach der Profikarriere gehen? Genau weiß der 22-Jährige das noch nicht. „Durch meinen Beruf komme ich mit vielen interessanten Leuten aus verschiedenen Branchen in Kontakt. Es gibt einige Berufsfelder, die mich interessieren. Am besten wäre natürlich ein Job, in dem ich meine Erfahrungen aus meiner Sportlerkarriere und meinem Studium verbinden kann.“ Wie würde der Fußball-Kaiser sagen: Schau´n mer mal.

Manuela Feldkamp | 07.12.2011
  • Veranstaltungen:
    • 03.09.2014 11:00
      [Krefeld]
      Krefelder Weiterbildungsmesse - Das Studienzentrum Krefeld der FernUniversität informiert Studieninteressierte.
    • 04.09.2014-06.09.2014
      [Weimar]
      Schopenhauer und Goethe - Die FernUniversität in Hagen ist Mitveranstalter der Tagung im Goethe-Nationalmuseum Weimar und fin ...
  • Aktuelles:
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de