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Kleine Welten

Aufklärung eines Minimissverständnisses

Die FernUniversität in Hagen ist zwar keine Eliteuniversität wie Heidelberg, doch es gibt mehr Ähnlichkeiten, als wir uns manchmal träumen lassen. Man muss nur mal zur Lupe greifen, um interessante Neuigkeiten zu entdecken.

Kürzlich hatte ich das Miss-Vergnügen, am Kolloquium zum 65. Geburtstag von Prof. Firoz Kaderali in Schwerte teilnehmen zu können (verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Das „Miss-“ bezieht sich nur darauf, dass es ja quasi die Abschiedsveranstaltung für Herrn Kaderali war, mit dem die Stabsstelle Presse & Öffentlichkeitsarbeit der FernUniversität seit vielen Jahren zahlreiche interessante und erfolgreiche Aktionen durchführen konnte). Außer vielen Weggefährten, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war auch Familie Kaderali da.

Der Papa will in seinem Ruhestand – an den die Ehefrau nicht so recht glauben mochte – der FernUni verbunden bleiben, aber auch ein bisschen seine wissenschaftlichen Hobbys pflegen. Daher wunderte ich mich beim ersten „Überfliegen“ des Programms des EpiGrid 2007-Auftaktworkshops nur ein bisschen, als ich „Kaderali“ las. Merkwürdig war nur das Thema: Herr Kaderali sprach über das „Lernen von Virus-Zell Interaktionen aus biochemischen Hochdurchsatzdaten“.

Nun hat Firoz Kaderali als Internet-Sicherheitsexperte ja durchaus eine gewisse Nähe zu Viren, Würmern, (trojanischen) Pferden und allerlei anderen elektronischen Viechern. Dass sich der 65-jährige jetzt aber auch noch mit der biochemischen Kleinstlebewesen-Welt und ihren Durchsatzdaten… Naja, zuzutrauen ist es ihm ja.

Der genauere Blick zeigt dann aber: Es ist nicht Prof. Dr.-Ing. Firoz, sondern Dr. Lars, sein Sohn. Ach, den jungen Herrn Kaderali habe ich doch in Schwerte kennengelernt… Wie klein auch die reale Welt doch wieder einmal ist.

Und jetzt raten Sie mal, wo Kaderali junior an der Universität in Heidelberg beschäftigt ist: in der Fakultät für Mathematik und Informatik. Einen Herrn Kaderali in der Fakultät MI: Das hatten eben nur Hagen und Heidelberg.

Wie der Vater so der Sohn, schließlich hat „Vererbung“ ja auch eine ganze Menge mit Biochemie zu tun.

Gerd Dapprich | 04.12.2007
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