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Avi Primor in der FernUniversität: „Mit dem Islam gegen den Terror“

Öffentliche Veranstaltung mit ehemaligem Botschafter Israels am 12. Mai

Avi Primor, von 1993 bis 1999 Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland, kommt am 12. Mai zur FernUniversität in Hagen, um bei ihrem Europäischen Institut für Verfassungswissenschaften (IEV) zu referieren. Gäste sind bei dieser Veranstaltung zum Thema „Mit dem Islam gegen den Terror – Avi Primor zum Nahostkonflikt“ ab 19 Uhr im Videostudio der FernUniversität im Erdgeschoss des AVZ, Raum C 027 (Hauptgebäude der Universität auf dem Campus, Universitätsstr. 21, 58097 Hagen) herzlich willkommen. Um Anmeldung wird gebeten unter iev@fernuni-hagen.de bzw. Tel. 02331-9872912.

Der prominente Gast wird zu Beginn der Veranstaltung in einem Vortrag die wesentlichen Gedanken seines Buches „Mit dem Islam gegen den Terror“ (Düsseldorf 2008) zur Lösung des Nahostkonfliktes darlegen und die mögliche Rolle der Europäischen Union im Nahost-Friedensprozess besonders berücksichtigen. Anschließen wird sich eine Diskussion mit dem Publikum unter Moderation des emeritierten FernUni-Prof. Dr. Georg Simonis, der auf dem Gebiet des internationalen Konfliktmanagements als Wissenschaftler besonders ausgewiesen ist.

Die FernUniversität weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Veranstaltung als Videostream (auch live) ins Internet übertragen wird. In erster Linie können so die Studierenden der Universität die Diskussion verfolgen, doch darüber hinaus haben auch weitere Interessierte weltweit Zugang. Die Anwesenden erklären sich daher damit einverstanden, ggf. gefilmt zu werden.

Avi Primor wurde am 8. April 1935 in Israel geboren. Er absolvierte 1952 bis 1955 ein Bachelor-Studium „Politologie und Internationale Beziehungen“ in Jerusalem und 1959 ein Master-Studium „Internationale Beziehungen“ in New York. Bekannt in Europa wurde er u.a. 1969 bis 1975 als Gesandter der Botschaft des Staates Israel in Frankreich (während dieser Zeit war er gleichzeitig Sprecher der Israelischen Delegation bei der Friedenskonferenz in Genf 1973). 1987 bis 1991 war Primor als Botschafter akkreditiert bei der Europäischen Gemeinschaft sowie gleichzeitig beim Belgischen König und beim Luxemburgischen Großherzog. Seinen Heimatstaat vertrat er von 1993 bis 1999 in der Bundesrepublik.

Seit 1991 ist er in verschiedenen führenden Positionen an Universitäten innerhalb und außerhalb Israels tätig. U. a. gründete er als Vizepräsident der Hebräischen Universität Jerusalem das Instituts für Europäische Studien (seit Juni 1995 Helmut Kohl-Institut).

Als eine von vielen Auszeichnungen wurde dem Präsidenten der Israel-Deutschland-Gesellschaft das Große Verdienstkreuzes mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen (2003).

Hinweis: Interessierte sollten sich kurz vor der Veranstaltung an dieser Stelle noch einmal wegen des Termins vergewissern, eine auch kurzfristige Verschiebung ist nicht auszuschließen.

Gerd Dapprich | 10.03.2009
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