Rubriken

FernUni-News - Verschiedenes

„Kollektive Intelligenz“ besser nutzen: Viele wissen mehr

Interdisziplinäres Symposion an der FernUniversität

Das erste „Symposium on Collective Intelligence – COLLIN 2010“ veranstaltet das betriebswirtschaftliche Lehrgebiet Informationsmanagement von Prof. Dr. Ulrike Baumöl am 15. und 16. April an der FernUniversität in Hagen. Mit-Initiatoren sind Prof. Dr.- Ing. Bernd Krämer, Lehrgebiet Datenverarbeitungstechnik (Fakultät Mathematik und Informatik) und Prof. Dr. Theo Bastians (Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften).

Kollektives Verhalten und kollektive Intelligenz lassen sich in den verschiedensten Situationen und Kontexten vorfinden. Bei Quiz-Shows weiß die Masse der Zuschauer die Antwort auf die Frage, die der Kandidat nicht beantworten kann. Veränderte Umfeldbedingungen und ein verändertes Nutzerverhalten eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für ihre Nutzung.

Das erste „Symposium on Collective Intelligence - COLLIN 2010“ veranstaltet das betriebswirtschaftliche Lehrgebiet Informationsmanagement von Prof. Dr. Ulrike Baumöl am 15. und 16. April an der FernUniversität in Hagen. Dieses interdisziplinäre Symposion soll dem Informations- und Ideenaustausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern untereinander sowie zwischen Wissenschaft und Praxis dienen. Aufgrund des hohen Grads an Interdisziplinarität richtet sich dieses Symposium an eine Vielzahl von Disziplinen, wie z. B die Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Informatik, Medienwissenschaften, die Soziologie, Psychologie oder Mathematik.

Die Veranstaltung ist thematisch in drei Tracks aufgegliedert:
1. Technikgestütztes Lernen in Bildungsinstitutionen – Konstruktion von Wissen und Entwicklung von Kompetenzen in Wissensnetzwerken
2. Webbasierte kollektive Intelligenz in Innovationsprozessen
3. Bemessungsfaktoren, Leistungsbewertung und Grundkomponenten von CI-Systemen

Kollektives Verhalten und kollektive Intelligenz lassen sich in den verschiedensten Situationen und Kontexten vorfinden. Nur ein Beispiel von vielen ist die Quiz-Show „Wer wird Millionär“, bei der die Masse der Zuschauer die Antwort auf die Frage weiß, die der Kandidat nicht beantworten kann. Veränderte Umfeldbedingungen, wie neue Informationstechnologien und ein verändertes Nutzerverhalten, eröffnen vielfältige neue Möglichkeiten für die Nutzung kollektiver Intelligenz. Kollektives Verhalten und die damit eng verbundenen individuellen Lernprozesse bergen großes Potenzial für die Wertschöpfung in unterschiedlichsten Bereichen, wie z. B. Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft. Dieses Potenzial ist noch weitgehend unerforscht. Um hier Fortschritte zu erzielen, ist es wichtig, die zugrundeliegenden Muster, Prinzipien und Mechanismen interdisziplinär zu erforschen und die Merkmale kollektiver Intelligenz in ihren unterschiedlichen Anwendungskontexten zu verstehen.

Ausführlichere Informationen gibt es hier.

Gerd Dapprich | 04.03.2010
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de