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Präsentationen, Fachgespräche und Vorträge zu aktuellen Bildungsthemen

Volles Programm: Die FernUniversität auf Learntec, CeBIT und Didacta

Anziehungspunkt in Karlsruhe: der Stand der FernUniversität Anziehungspunkt in Karlsruhe: der Stand der FernUniversität

Vom 2. bis 4. Februar zeigten führende Aussteller auf der Learntec, der internationalen Leitmesse für professionelle Bildung, Lernen und IT in Karlsruhe, wie Lehren und Lernen heute funktioniert. Bei dem Thema ganz vorne mit dabei: Die FernUniversität in Hagen. An ihrem Stand wurden intensive Fachgespräche geführt.

Egal ob beim „Willenstest“ von Dr. Markus Deimann aus dem Lehrgebiet Mediendidaktik oder bei den beiden Vertretern des Lehrgebiets Informationssysteme und Datenbanken, Dr. Eberhard Heuel und Beate Haussmann, überall herrschte reger Betrieb. Häufig waren es Interessentinnen und Interessenten aus der Wirtschaft, die sich über die Exponate der FernUni informierten. Aber auch mit Experten anderer Aussteller gab es einen regen Austausch. Unter anderem fand Prof. Dr. Rolf Schulmeister, Mitherausgeber der „Zeitschrift für E-Learning“, seinen Weg zum FernUni-Stand. Auch FernUni-Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer ließ es sich nicht entgehen, auf der Messe vorbeizuschauen.

Gefragte Experten: Pediaphon-Entwickler Andreas Bischoff (re.) war einer der FernUni-Fachleute, die zu Interviews gebeten wurden Gefragte Experten: Pediaphon-Entwickler Andreas Bischoff (re.) war einer der FernUni-Fachleute, die zu Interviews gebeten wurden

Sandro Mengel vom Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik war begeistert: „Es macht richtig Spaß, wenn so viel fachkundiges Publikum kommt.“ Er erklärte den Messebesucherinnen und -besuchern gemeinsam mit Dr. Sonja Ganguin das Projekt „Mobile Learning“, das Lernen mit mobilen Endgeräten ermöglicht.

Ganz besonders im Vordergrund stand in diesem Jahr das DFG-geförderte Entwicklungsprojekt „Campus Content“. Auf einem eigenen Stand direkt neben dem der FernUni gaben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rund um Prof. Dr.-Ing. Bernd Krämer Auskunft über die edu-sharing-Software. Diese wurde auf der Learntec offiziell veröffentlicht. Wer mehr wissen wollte konnte auch zur Messeveranstaltung „edu-sharing Forum“ kommen, wo Fachleute die Entwicklung aus verschiedenen Blickwinkeln vorstellten.

Bernd Müller informierte über die Bachelor- und Masterstudiengänge der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften. Die CATBox von Prof. Dr. Winfried Hochstättler aus dem Lehrgebiet Diskrete Mathematik und Optimierung ist eine Software zur Animation von Graphenalgorithmen. Das dazu gehörende Lehrbuch wurde erstmals auf der Learntec präsentiert. Ein Blickfang war der „Robosapiens“ von Dr.-Ing. Andreas Bischoff. Viele Gäste blieben stehen, um sich von ihm Wickipedia-Artikel vorlesen zu lassen. Derzeit plant Bischoff, das „Pediaphon“ auch in der Lehre einzusetzen. Textbasierte Kurse könnten so kostengünstig und einfach in Audiodateien umgewandelt werden.

Antworten auf allgemeine Studienfragen rund um die FernUniversität konnten Doris Janssen, Dorothee Schulze und Constanze Schick geben. Außerdem waren Vertreter des Fernstudienzentrums in Karlsruhe vor Ort.

Campus Contend und Edu-sharing

Um die „Systemübergreifende Vernetzung von Anbietern und Nutzern elektronischer Lerninhalte“ ging es am zweiten Veranstaltungstag im Bildungsforum der Halle 1, wo Prof. Dr.-Ing. Bernd Krämer sowohl als Moderator wie auch als Referent im Einsatz war. „edu-sharing. Community, Contentnetzwerk und Software“ war das Thema von Christian Lukaschik und Annett Zobel, über den „Austausch von Lernmaterialen zum kooperativen didaktischen Design“ sprach Jun.-Prof. Dr. Michael Klebl (alle FernUniversität). Auch Vertreter von Projektpartnern hielten hier Vorträge.

In seinem Grußwort erinnerte Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, an die ersten Entwicklungen an der FernUniversität, um das Internet für die Bildung nutzbar zu machen – vor gerade einmal 15 Jahren. Er stellte auch das Das geplante Forschungszentrum eKNIC der FernUniversität soll sich mit den Phänomenen des „Lernens in sozialen, technikgestützten Netzwerken“ auseinandersetzen und die Potenziale erforschen. Im Mittelpunkt der Forschung wird die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Bildungsprozessen und in Prozessen der Wissensproduktion, -verteilung und -anwendung stehen.

Die CeBIT-Präsentationen

Auf der CeBIT zeigte die FernUniversität auf dem Gemeinschaftsstand Innovationsland Nordrhein-Westfalen vom 2. bis 6. März in Hannover ebenfalls das Projekt Mobile Learning gemeinsam mit dem Pediaphon ihren Optischen Gigabit-Tranceiver für zukünftige Breitbandzugangsnetze (Lehrgebiet Optische Nachrichtentechnik).

Die Arbeiten zu dem Tranceiver wurden gemeinsam mit der Firma Microsens GmbH in Hamm/Westfalen durchgeführt und umfassen die Modellierung, Prototypenentwicklung sowie Kleinserienfertigung eines optischen Gigabit-Transceivers für Breitbandzugangsnetze. Maßgebliche Arbeitsanteile der FernUniversität neben der Entwicklung des Transceivermoduls war die Implementierung einer softwarebasierten Kalibrieroutine, die eine automatische und damit kosteneffiziente Einstellung der spezifischen Laserdioden-Parameter ermöglicht. Die Entwicklung wurde im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführt und nun durch Microsens gefertigt und vertrieben.

Didacta: Vom 16. bis 20. März in Köln

Wenn vom 16. bis 20. März die Didacta in Köln stattfindet, ist dort auch die FernUniversität vertreten. Die Studienberatung und das Mobile Learning-Projekt des Lehrgebiets Bildungstheorie und Medienpädagogik von Prof. Dr. Claudia de Witt sind während der Messe am Gemeinschaftsstand „E-Learning“ zu finden. Ihr Mitarbeiter Maciej Kuszpa hält im Forum Ausbildung/Qualifikation am 17. März, 12.30 Uhr, in Halle 10 den Vortrag „Lernen mit dem Handy in der Berufsausbildung“.

Am Dienstag, 16. März, eröffnet Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer mit seinem Vortrag „Wissensnetzwerke und ihre Bedeutung für die Zukunft unserer Gesellschaft“ die Fachtagung „Professional E-Learning“. Am 18. März findet von 12 bis 13 Uhr die Podiumsdiskussion „Bildung in Zeiten von Web 2.0“ statt. Auch hier ist Rektor Hoyer Teilnehmer.

Gerd Dapprich | 04.03.2010
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