Cheeseburger, Möhren-Eintopf und mehr Vegetarisches

Fridtjof Kirk und Jan Birkholz
Mensa-Chef Fridtjof Kirk (l.) gab den Kochlöffel an seinen Nachfolger Jan Birkholz weiter.

Cheeseburger mit Pommes, Möhren-Kartoffel-Eintopf mit Frikadelle und Spaghetti Bolognese: Fridtjof Kirk musste nicht lange überlegen, um die Lieblingsgerichte der Studierenden, Beschäftigten und Gäste der FernUniversität aufzuzählen. Nach fast zehn Jahren ging der 65-jährige Mensa-Chef in den Ruhestand. Als Betriebsleiter des Studierendenwerks Dortmund war er außerdem für die Mensen der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen, Iserlohn, Meschede und Soest verantwortlich.

Mehr als 700 Essen an den Spitzentagen

Im Herbst 2006, als die neue Mensa auf dem Campus der FernUniversität bezogen wurde, ging es mittags noch deutlich ruhiger zu. Rund 300 Essen wurden damals ausgegeben. Heute sind es an den Spitzentagen – dienstags und mittwochs – meist mehr als 700 Essen, etwa 30 Prozent davon sind vegetarisch. Rund 100 Portionen Salat vom Buffet werden verkauft. „Wenn es Cheeseburger gibt, stehen die Leute Schlange“, erzählt Fridtjof Kirk. „Das hat mich überrascht. Ich habe damit an einer Hochschule nicht gerechnet.“ Sehr beliebt sind aber auch die Eintöpfe – von der Linsensuppe bis zum Möhrengemüse, die seiner Erfahrung nach zu Hause immer weniger gekocht werden.

Ob Eintopf, Cheeseburger, Salat und Wok: Darauf müssen die FernUni-Beschäftigten auch zukünftig nicht verzichten. „Das Grundgerüst steht“, sagt Kirks Nachfolger Jan Birkholz. Der 41-Jährige hat zuletzt in der Mensa der TU Dortmund gekocht und wurde von Fridtjof Kirk intensiv eingearbeitet. Beide Köche kennen sich gut aus der Anfangszeit der FernUni-Mensa, in den ersten Wochen nach dem Start half Jan Birkholz tatkräftig mit. In Zukunft möchte der neue Küchenchef das vegetarische Angebot erweitern und auch vegane Gerichte anbieten.

Nudelbuffet auf der Wunschliste

Wenn beide Köche einen Wunsch für die FernUni-Mensa frei hätten, wäre dies eine Erweiterung für eine dritte Kasse und ein Nudelbuffet. „Wir haben diese Anregung schon weitergegeben“, versichert Fridtjof Kirk. „Der Vorstoß muss jetzt von der Hochschule kommen.“

In seinem neuen Lebensabschnitt wird der Ruheständler mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, für die er schon immer gekocht hat. Der FernUni bleibt er nach wie vor verbunden. „Ich habe hier immer sehr gerne gearbeitet“, sagt er. „Das Umfeld passt, das Küchenteam ist einfach toll. Und fast alle Mensa-Besucherinnen und Mensa-Besucher kenne ich zumindest vom Sehen.“

Carolin Annemüller | 04.03.2016