Afghanisch kochen und essen – Deutsch sprechen!

Illustration
Prof. Kurt Röttgers (5.v.re.), Dorothee Schulze (2.v.re), Natalia Raude (4.v.re.) und Magdalena Saarmann (5.v.li.) feierten gemeinsam mit den Teilnehmenden des Sprachunterrichts.

Unter dem Motto „Afghanisch kochen und essen – Deutsch sprechen“ lud Prof. Dr. Kurt Röttgers zum Abschluss des ersten Sprachkurses für Flüchtlinge ein. Der erste Deutschkurs wurde im Rahmen der Kooperation der FernUniversität in Hagen und der Volkshochschule Hagen angeboten. Die Hochschule stellte die Räume und die Lehrenden zur Verfügung, die VHS finanzierte die Unterrichtsbücher.

Der fünfmonatige Sprachkurs richtete sich an Menschen aus den Krisengebieten ohne Vorkenntnisse der deutschen Sprache (A1-Niveu nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen). Rund die Hälfte der regelmäßigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat die externe A1-Prüfung mit sehr gutem und gutem Erfolg bestanden. Für sie ist die Fortsetzung des Kurses auf dem A2-Niveau ab dem Herbst geplant.

Andere Flüchtlinge werden den A1-Kurs wiederholen müssen. Dies ist nachvollziehbar, denn wer im Heimatland nur zwei Schulklassen besucht hat, dem fällt der Unterricht der deutschen Sprache nicht leicht

Die Lehrenden und die Schülerinnen und Schüler genossen den Abschluss des ersten Kurses in einer internationalen Atmosphäre: Bei Klängen orientalischer Musik wurden in einem deutschen Garten afghanische und iranische Speisen serviert.

Informationen zum Sprachkurs: http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2016/01/am-22-asylbewerber-unterricht.shtml

Gerd Dapprich | 24.08.2016