Thomas Ahne

Im Beruf vorankommen: Das ist das Ziel von Thomas Ahne

Im Beruf vorankommen: Das ist das Ziel von Thomas Ahne aus Gifhorn, das er mit einem Studienabschluss an der FernUniversität in Hagen anstrebt. Zwar hatte ihn seine Ausbildung für die kaufmännische Seite seiner Tätigkeit als SAP-Administrator an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft und Technik qualifiziert. IT-Kompetenzen hatte er sich jedoch nur aus persönlichem Interesse angeeignet. Nun erhält er durch sein FernUni-Studium auch in diesem Bereich ein solides Fundament.

Thomas Ahne
Thomas Ahne

Obwohl ihn die Informationstechnologie viel stärker reizte, wurde Thomas Ahne nach dem Abitur Industriekaufmann: „Das hing mit dem regionalen Stellenmarkt zusammen.“ Das anschließend ins Auge gefasste Studium kollidierte mit dem Ruf zum Zivildienst. Wieder im Berufsleben bot sein Ausbildungsbetrieb ihm eine unbefristete Stelle an – wieder klappte es nicht mit dem IT-Studium. Als Ausweg sah er eine Weiterbildung bei einem privaten Bildungsanbieter: „Aber das hat mir nicht gefallen.“ Gut, dass ein Kollege ihm von seinem Bachelor-Studium der Wirtschaftsinformatik an der FernUniversität in Hagen erzählte: „Versuch’ das doch auch einmal!“

„Nicht schlecht“, dachte Thomas Ahne sich, „auf eine staatliche Universität kann man sich verlassen und die Kosten des Studiums sind völlig in Ordnung.“ Diese Überlegungen haben sich nun, im dritten Semester, bestätigt. Und mit seinem Kollegen konnte er zu Beginn bereits eine Lerngruppe bilden.

Die beiden ersten Semester waren für Ahne – wie für viele FernUni-Studierende – eine „Zeit der Findung“. Die Studierenden erkennen in diesem Jahr, ob das Studiensystem für sie geeignet ist und umgekehrt. Bleibt neben dem Beruf genug Zeit für das Studieren? Ist man belastbar und zielstrebig genug? Hat man seinen Terminkalender im Griff? Kann man diese und einige weitere Fragen guten Gewissens mit „Ja!“ beantworten, fällt fast immer die Entscheidung dafür, sich bis zum erfolgreichen Ende durchzubeißen.

Diese Entscheidung hat auch Thomas Ahne für sich getroffen und einige Strategien entwickelt, um mit seiner Zeit möglichst effizient umzugehen. Den Unterlagen der FernUniversität widmet er sich beispielsweise gerne dann, wenn seine Frau bei ihrem Pferd ist. Ihm selbst bleibt natürlich für weitere Hobbys, etwa Sport, wenig Zeit.

Fast wöchentlich ist er für sein Studium von Gifhorn nach Hannover ins Regionalzentrum gefahren, meistens mit dem Pkw, auch schon mal mit der Bahn: „Es geht beides gut.“ In einer dreiviertel Stunde ist man über die Autobahn dort, muss nur noch den kurzen Weg von der Abfahrt zur Expo Plaza fahren: „Die Anbindung ist ideal, aber auch mit dem Zug wäre die Fahrt kein Problem.“

Stand: Januar 2011