Prof. Dr. Holger Becker

FH-Professor studierte an der FernUni Volkswirtschaftslehre

Sein Lebenslauf kann sich sehen lassen: Nach dem Abitur hat Holger Becker zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert, dann ein wirtschaftswissenschaftliches Studium abgeschlossen, sich promoviert und schließlich eine Professur an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) übernommen. Dort – am Standort Karlsruhe - ist er heute auch Leiter des Studiengangs BWL-Versicherung. Jetzt ist in seiner Vita eine „Station“ hinzugekommen: Die FernUniversität in Hagen. Gerade hat der 42-Jährige seine letzten Prüfungen im Studiengang Volkswirtschaftslehre an der FernUni bestanden. „Weil ich nicht wusste, ob ich das zeitlich neben meinen Aufgaben als Professor schaffe, habe ich bis dahin nur meiner Familie von dem Fernstudium erzählt“, kann er jetzt schmunzeln. Sein Fernstudium hat Holger Becker nicht nur parallel zum Job, sondern sogar mit der Gesamtnote „sehr gut“ abgeschlossen.

Von der FernUni zur Präsenzuni...

Schon während seiner Ausbildung als Bankkaufmann 1989 wurde Holger Becker klar, dass er noch studieren will. „Ohne Studium kann man im Finanzsektor nur schwer Karriere machen“, sagt er. Gemeinsam mit einem Freund hat er sich dann an der FernUniversität für Wirtschaftswissenschaft eingeschrieben und während seiner Ausbildung die ersten Scheine gemacht. Nach der Lehre folgte der Wechsel an die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, wo er sich seine bereits im Fernstudium erbrachten Leistungen anrechnen lassen konnte. Über die Option, an der FernUniversität weiter zu studieren und seinen Job als Bankkaufmann zu behalten, hat er nachgedacht, sich dann aber dagegen entschieden: „Ich wollte mich voll aufs Studium konzentrieren, um es schnell abzuschließen.“

…und für das zweite Studium zurück zur FernUni

Nach seiner Promotion war er zunächst als Vorstandsassistent und als Führungskraft im Vertrieb eines internationalen Versicherungskonzerns beschäftigt, ging dann aber zurück in den „Wissenschaftsbetrieb“ und lehrt seitdem an der DHBW Betriebswirtschaft. Holger Becker findet sein Fach spannend, hatte aber immer nebenbei mit der Volkswirtschaftslehre noch eine „heimliche Liebe“, wie er sagt. „Die VWL beschäftigt sich einfach mit sehr spannenden Fragestellungen“, begründet er. Als man ihn an seiner Hochschule in Karlsruhe fragte, ob er auch Kurse in VWL übernehmen könne, hat er deshalb sofort „ja“ gesagt.

Prof. Dr. Holger Becker steht vor einer Tafel und erklärt ein Diagramm "Die VWL beschäftigt sich einfach mit sehr spannenden Fragestellungen“, erklärt Holger Becker seine Leidenschaft für dieses Fach.

„Zwar hatte ich mich bereits selbstständig in die Grundlagen der VWL eingearbeitet, fand es aber trotzdem wichtig, mich wissenschaftlich mit der Thematik auseinander zu setzen.“ Seine Ansprechpartnerin für „Studieren in besonderen Lebenslagen“ kannte er ja bereits: Die FernUniversität in Hagen. „Ich war damals schon von der Qualität der Studienmaterialien und der guten Betreuung überzeugt“, sagt er.

„Für meine Lehrtätigkeit hat mir das Fernstudium extrem viel gebracht“

In nur zwei Jahren hat Holger Becker sein Vorhaben umgesetzt. Studiert habe er meistens im „stillen Kämmerlein“, manchmal aber auch Klausurvorbereitungskurse im Studienzentrum Neuss besucht. „Ich hatte den Vorteil, dass ich mir Scheine aus meinem abgeschlossenen BWL-Studium und meine Diplomarbeit anrechnen lassen konnte“, erklärt er seine Rekordstudienzeit.

„Seine“ Studierenden absolvieren an der DHBW ein duales Studium, kombinieren dieses also mit einer Ausbildung in Unternehmen, Banken oder Versicherungen. Für seine Lehrtätigkeit im Fach VWL habe ihm das Studium an der FernUniversität deshalb „extrem viel gebracht“, zeigt sich Prof. Dr. Holger Becker begeistert. Besonders aus der Mikroökonomik habe er dafür viel mitgenommen, denn dort geht es ja zum Beispiel um Modelle unternehmerischer Entscheidungen und damit um Themen, die sehr nahe an der Betriebswirtschaftslehre sind. Und an der FernUniversität angebotene Kurse wie „Gesundheitsökonomik“ und die „Theorie der Alterssicherung“ haben sogar unmittelbaren Bezug zur Versicherungswirtschaft.

Holger Becker bedankt sich „bei der FernUni für ihr tolles Angebot. Für Berufstätige und anderweitig eingeschränkte Personen stellt sie häufig die einzige Möglichkeit zur Weiterbildung dar und ist aus der deutschen Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken."

Stand: Juli 2011