Florian Brahms

Ein FernUni-BWL-Studium hilft dem Rechtsanwalt gleich mehrfach

Ohne sein wirtschaftswissenschaftliches Fernstudium wäre Florian Brahms wahrscheinlich „nur“ Rechtsanwalt. Doch so ist er gleichzeitig auch noch Doktorand, Verleger und Student. Angefangen hat alles vor zwei Jahren im Berliner Regionalzentrum der FernUniversität. Bei der Eröffnungsfeier ist der heute 29-Jährige auf das Angebot der Hochschule aufmerksam geworden. Aus Interesse begann er ein BWL-Studium. Eine Entscheidung, die sich für ihn gelohnt hat.

„Mein Chef findet es sehr gut, dass ich auch wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse habe. Ich muss schließlich nicht nur juristisch sondern auch unternehmerisch denken können. Deshalb werde ich demnächst auch fest angestellt“, erläutert Brahms, wie ihm sein FernUni-Studium bei seinem Job als freiberuflicher Rechtsanwalt hilft.

„Hauptberuflich“ schreibt der Jurist im Moment seine Doktorarbeit. Dort setzt er sich mit der Einführung von erneuerbaren Energien in den Strommarkt auseinander – eine Thematik bei der wiederum BWL-Aspekte eine entscheidende Rolle spielen. „Außerdem wäre ich ohne mein Studium wahrscheinlich gar nicht erst auf die Idee für mein Thema gekommen“, erklärt der Berliner.

Doch die Arbeit als Rechtsanwalt, die Doktorarbeit und das Studium sind Brahms noch nicht genug. Vor einiger Zeit hat er einen Verlag gegründet. Ein erstes eigenes Produkt ist bereits auf dem Markt, weitere sollen im März auf der Leipziger Buchmesse veröffentlicht werden. Die Arbeit im Verlag ist für den Juristen eine spannende Herausforderung, bei der ihm wiederum die Kenntnisse aus dem Fernstudium helfen. Und auch für die Zukunft hat Brahms bereits Pläne: „Zwei bis drei andere Ideen habe ich schon. Die möchte ich auf jeden Fall in die Tat umsetzen. Mal schauen, was das so bringt.“

Stand: November 2011