„Als international orientiertes Unternehmen benötigt SARIA Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die erstklassig ausgebildet und sprachlich in verschiedenen Kulturkreisen sicher auftreten. Hierfür ist das Doppelabschluss-Programm der FernUniversität eine optimale Lösung.“ Diplom-Betriebswirt Uwe Durchfeld, Leiter Controlling der SARIA Bio-Industries GmbH & Co. Verwaltungs- und Beteiligungs-KG, Selm, freut sich, dass das Unternehmen einen Praktikumsplatz an eine russische Absolventin der FernUniversität in Hagen vergeben hat: Ekaterina Gorelchenko hatte vor dem Abschluss ihres Fernstudiums bereits ein Studium an der Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen in St. Petersburg absolviert und perfekt Deutsch gelernt. Inzwischen ist aus dem Praktikum eine Festanstellung geworden. Die Hagener und die russische Universität kooperieren bei einem Doppelabschlussprogramm miteinander. Dessen beste Absolventinnen und Absolventen erhalten die Möglichkeit, in Deutschland „Praxisluft“ zu schnuppern.
Diplom-Betriebswirt Uwe Durchfeld, Leiter Controlling der SARIA Bio-Industries GmbH & Co. Verwaltungs- und Beteiligungs-KG, Selm
SARIA bewegt sich in Russland auf einem erfolgversprechenden Markt: „Frau Gorelchenkos Kenntnisse der russischen Wirtschaft und ihre persönlichen Kompetenzen sind für uns ebenso wichtig wie das fachliche Können, das sie durch ihre Studien erworben hat. Beides für uns nutzen zu können ist ein echter Vorteil.“ Schließlich geht es aktuell beim Bau einer Tierkörperbeseitigungsanlage um eine Investition in Millionenhöhe.
Durch ihre beiden Universitätsstudien bringt die fließend Deutsch sprechende Mitarbeiterin gleich zwei Blickrichtungen auf das Controlling mit. Der lange Aufenthalt in Deutschland verschafft ihr profunde Kenntnisse der deutschen Kultur, auch weil sie ihr Gastland und einige europäische Städte durch ausgedehnte Reisen erkundet: „So ist Frau Gorelchenko in zwei sehr unterschiedlichen Gesellschaften zuhause“, freut sich Uwe Durchfeld über das Doppelabschlussprogramm: Ohne diese grenzübergreifende Kooperation der Hagener Fakultät für Wirtschaftswissenschaft wäre Ekaterina Gorelchenko wohl kaum zu SARIA gekommen.
Die SARIA Bio-Industries GmbH & Co. V&B-KG profitiert von ihren Fähigkeiten in einer weiteren Hinsicht: Unabhängig von ihrer Herkunft kann sie alleine durch ihre wissenschaftlich Top-Ausbildung leicht für Projekte eingesetzt werden, bei denen Ländergrenzen keine oder nur eine geringe Bedeutung spielen. „Zum Beispiel bereitet sie kurzfristig umfassende Unterlagen für Entscheidungen unseres Vorstands vor“, so Durchfeld, „aktuell ist sie mit Grundlagenforschungen für neue Absatzmärkte beschäftigt, bei denen Russland keine primäre Rolle spielt.“ Zwischenberichte sollen der Unternehmensführung für Entscheidungen dienen, ob und wie der eingeschlagene Weg weiterverfolgt werden soll.
Das Rüstzeug für solche Arbeiten vermitteln Universitätsstudien. „Grundsätzlich wächst in der Wirtschaft der Bedarf an entsprechend qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auch bei uns“, unterstreicht Durchfeld. Die Bereitschaft, sich lebenslang und berufsbegleitend weiter zu qualifizieren, wird immer mehr zur Voraussetzung für ein Weiterkommen im Beruf: „Die Möglichkeit, in der Freizeit an der FernUniversität wissenschaftlich studieren zu können, begrüßen wir daher natürlich sehr.“ Je nach dem Anforderungsprofil einer zu besetzenden SARIA-Stelle können FernUni-Absolventinnen und -Absolventen durchaus Pluspunkte haben.
SARIA
Mit fast 3.000 Mitarbeitern an über 80 Standorten in 8 Ländern ist die SARIA Bio-Industries AG & Co. KG das größte familiengeführte europäische Unternehmen im Bereich der Schlachtabfall- und Tierkörperentsorgung und -verwertung. An die fachlichen und persönlichen Kompetenzen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt das im internationalen Wettbewerb stehende Unternehmen hohe Anforderungen.
Link zum Bericht über Frau Gorelchenko: http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/stimmen/gorelchenko.shtml
Informationen zur Fa. SARIA Bio-Industries: http://www.saria.de/
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de