Melanie Engels

Die Physiotherapeutin studiert an der FernUniversität Psychologie

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Will körperliches und seelisches Leid lindern. Dafür studiert Melanie Engels parallel zum Beruf Psychologie.

Seit 2005 arbeitet die gelernte Physiotherapeutin Melanie Engels in ihrem Beruf, seit 2010 studiert sie Psychologie an der FernUniversität in Hagen. Erst im Bachelor-Studiengang, inzwischen im Master of Science Psychologie. „Interesse an Psychologie hatte ich schon immer“, sagt die in der Nähe von Nürnberg lebende Fränkin. Schon während ihrer Lehre hatte sie psychologische Seminare besucht. 2009 bildete sie sich neben der Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie weiter – im Selbststudium.

Zeitmanagement ist alles

„Keine Frage der Machbarkeit, sondern des Zeitmanagements“ ist es für sie, Beruf und Studium unter einen Hut zu bekommen: „Beides gewichte ich je nach Bedarf. Die Flexibilität des Fernstudiums in Hagen ist dafür sehr hilfreich.“ Konkret: „Zum Beispiel nehme ich mir gerne Studienstoff mit zur Arbeit und lerne in den Pausen. Rückmeldungen von Dozentinnen und Dozenten erhalte ich zügig per Moodle.“ Auch unterhält sie sich schon mal mit Patientinnen oder Patienten über ihr Studium, während einer Massage zum Beispiel: „Psychologie finden die meisten nämlich ganz spannend“, sagt sie lachend.

Die Flexibilität des Studiums an der FernUni ist auch der Grund, weshalb sie sich gegen ein Präsenzstudium entschieden hat. „An der FernUniversität fühle ich mich optimal betreut. Auch die Online-Vorlesungen und Vor-Ort-Veranstaltungen in Hagen, Nürnberg oder München sind sehr hilfreich, vor allem zur Wiederholung. Dort habe ich auch schon viele Kontakte zu Mitstudierenden geschlossen“, erzählt Engels.

„Ich möchte helfen“

Ende Mai 2013 gab sie ihre Vollzeitstelle auf: „Für den Master möchte ich mir einfach mehr Zeit nehmen, das ist mir sehr wichtig“, sagt Engels. „Mehr Zeit“, damit meint sie mehr Zeit als für das Bachelor-Studium. Das schloss sie nämlich in nur fünf Semestern ab, ihre Abschlussarbeit wurde mit der Note 1,0 bewertet. Familie, Partner und Freunde unterstützten sie dabei. Doch was treibt sie an?

„Helfen“, sagt sie, „das ist eine ganz wichtige Motivation für mich.“ In der Physiotherapie helfe sie bei „körperlichen Leiden“, psychologisch möchte sie „seelisches Leid lindern“. Hinzu kommt Lust am Lernen: „Lernen ist einfach genussvoll für mich“, sagt sie. „So gerne wie ich zum Beispiel ins Kino gehe, vertiefe ich mich in Fachbücher und andere Forschungsliteratur.“ Mittel- bis langfristig spielt natürlich auch die berufliche Perspektive eine Rolle. Seit Längerem schon verfolgt sie eine Idee: „Die Kombination von Physio- und Psychotherapie.“ Dabei denkt sie an einen „ganzheitlichen Ansatz“ zur „gemeinsamen Behandlung psychologischer und körperlicher Beschwerden“. Auf dem Weg dahin ist der Master der nächste Schritt. Für die Berufspraxis sucht sie gerade Praktika im psychologischen Bereich.

Und neben Studium und Beruf? „Ich meditiere und bewege mich gerne. Das hilft mir, mein eigenes inneres Gleichgewicht zu halten.“

Stand: August 2013