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Markus Fleige

Vom Technik-Spielzeug auf geradem Weg ins Master-Studium

Markus Fleige

Legotechnik ist nicht nur was für kleine Jungen und Mädchen. Große können sich noch genauso dafür begeistern. Lego-Fan ist auch Markus Fleige. Er studiert an der FernUniversität in Hagen, um sich ausgiebig seiner Faszination für Technik widmen zu können.

Der 24-Jährige aus Fröndenberg im Sauerland hat sich der Robotertechnik verschrieben. Als Jugendlicher hat er im Informatikunterricht selbst Roboter gebaut und programmiert. Mit seinem Schulteam hat Fleige Weltmeistertitel gewonnen. Nach dem Abitur gründete er mit ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern den Verein „Technik begeistert“.

Inzwischen reist er als Botschafter für die bundesweite Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zu Roboterwettbewerben durch die Welt und versucht in anderen den Funken für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu zünden.

„Robotertechnik – das ist mein Projekt. Dafür lebe ich und das will ich weiterverfolgen. Deshalb ist das Studium an der FernUni ideal.“ Sogar auf dem Flug nach Indonesien zur World Robot Olympiad (WRO) hat er gelernt. Fleiges Verein koordiniert die deutschen Teams für die WRO. Außerdem nimmt er die Bücher in die Hand, wenn er mal keine Termine hat. Flexibilität im Studium ist eine Grundvoraussetzung für Markus Fleige. „Die freie Fächerwahl ist klasse“, ergänzt er.

Illustration Markus Fleige erklärt drei Jungen einen Roboter.
Markus Fleige möchte als MINT-Botschafter über Roboter-Technik Kinder und Jugenbdliche für naturwissenschaftliche Fächer interessieren.

Verbindung zwischen Wirtschaft und Informatik ideal

Markus Fleige ist seit April 2013 im Akademiestudium und seit September 2013 im Masterstudium Wirtschaftsinformatik an der FernUni eingeschrieben. Seinen Bachelorabschluss Wirtschaftsinformatik hat Fleige im Schnelldurchgang an der Fachhochschule Dortmund im April 2013 abgelegt. Der Master ist ihm wichtig. „Ich kann mir auch vorstellen, akademisch noch weiter zu machen“, sagt Fleige. Klingt überzeugend – seinen Bachelorabschluss hat er in fünf Semestern erledigt, mit dem Master will er pünktlich in der Regelstudienzeit fertig sein. Ein Thema für die Masterarbeit hat er bereits vor Augen: ,Business Intelligence‘ interessiert ihn. Das hat er gerade bei Prof. Dr. Ulrike Baumöl geschrieben.

Überhaupt ist die Verbindung von Wirtschaft und Informatik ideal. „Ich habe immer gern programmiert und auf der anderen Seite kann ich gut koordinieren. Da passt das prima zusammen“, meint Fleige. Die Fähigkeiten sind gefragt. Aus dem reinen Hobby in der Schule ist ein – derzeit noch ehrenamtliches – Vollzeitengagement geworden.

Roboter, die selbstständig Bälle nach Farben sortieren, baut und programmiert er längst nicht mehr. „Im Notfall könnte ich es bestimmt noch“, lacht er. Stattdessen managt er den Verein, kümmert sich um die Pressearbeit und Buchhaltung. Soft Skills und Teamgeist – auch das hat die Robotertechnik trainiert. „Auf den Fahrten zu den Wettbewerben in ganz Europa sammelt man außerdem eine Menge Erfahrungen.“

Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Seine guten Studienleistungen, den Bachelor hat er mit 1,1 abgeschlossen, und sein bildungspolitisches Engagement hat die Studienstiftung des deutschen Volkes überzeugt. Markus Fleige ist Stipendiat und wird an der FernUni von Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann betreut.

In Fleiges Technik-Verein studieren fast alle ein MINT-Fach. Es hat sich gelohnt. Sie basteln – wieder gemeinsam – daran, aus der Begeisterung einen Beruf zu machen. „Noch sind die Ideen im Kopf“, will Fleige nicht viel verraten. Natürlich wird es damit zu tun haben, kleine und große Menschen für MINT zu begeistern.

Stand: Januar 2014

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