Julia Kommritz

Ausgezeichnete FernUni-Absolventin kommt aus Hagen

Eine junge Frau sitzt auf dem Weißen Platz an der FernUniversität in Hagen.
Die Hagenerin Julia Kommritz hat gern und sehr erfolgreich Wirtschaftswissenschaft an der FernUni studiert.

In der Schule war Mathe ihr Lieblingsfach. „Ich wollte erst Mathe studieren“, erzählt Julia Kommritz, „aber dann war es mir doch zu abstrakt.“ Sie schwenkte um auf Wirtschaftswissenschaft. „Da steckt viel Mathematik drin und ich kann einen Bezug zur Realität herstellen.“ Sie schrieb sich als Vollzeitstudentin an der FernUniversität ein – an der Universität vor ihrer Haustür. Julia Kommritz (30) kommt aus Hagen-Berchum. Aus familiären Gründen wollte sie vor Ort bleiben. „Ich bin mit dem Fernstudium super klar gekommen“, sagt Kommritz. Es liegt ihr, sich Inhalte selbst zu erarbeiten.

Es war die richtige Entscheidung für das Studienfach. Nach ihrem Bachelor-Abschluss im Jahr 2012 mit der Note 1,2 schloss Julia Kommritz den Master-Studiengang an. Den absolvierte sie im Frühjahr „mit Auszeichnung“. Jetzt möchte sie eine Promotion anschließen. Ihren Schwerpunkt hat sie im Laufe des Studiums gefunden: Volkwirtschaftslehre. „In den Pflichtmodulen war ich zunächst nicht so begeistert von VWL“, sagt sie. „Dann habe ich allerdings gemerkt, dass mir die Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen leicht fällt.“ VWL verfestigte sich bereits im Bachelor-Studium als Lieblingsfach. In ihrer Master-Arbeit am Lehrstuhl Volkswirtschaft, inbes. Finanzwissenschaft von Prof. Dr. Thomas Eichner beschäftigte sie sich mit Steuerwettbewerb.

„Habe gern allein gelernt“

Nach dem ersten Studienabschluss blieb sie an der FernUni: „Ich kannte das System und den Ablauf.“ Außerdem ist sie ohnehin der Selbstlern-Typ: „Das war schon in der Schule so.“ Ihre persönliche Lernstrategie hatte sie in kurzer Zeit nach Studienbeginn entworfen: Zuerst den Studienbrief durchgehen. Die Einsendearbeiten in Wirtschaftswissenschaft strukturierten den Lernrhythmus fast automatisch, er intensivierte sich mit zeitlicher Nähe zu einer Klausur. Und Betreuung? „Ich hatte kaum Probleme…“, guckt sie fast entschuldigend. „Die Materialien waren für mich ausreichend didaktisch aufbereitet.“

Zwischendurch, wenn das Lernen doch mal stockte, spazierte sie aus der Haustür in den nahegelegenen Wald. „Eine Stunde in der Natur tat insbesondere während der Abschlussarbeit gut, auch bei Minusgraden.“

Nähe zur FernUniversität

Die räumliche Nähe zur Uni hatte für Kommritz viele Vorteile, etwa bei den Seminaren, die Bibliothek vor Ort und um ihre Master-Arbeit zu besprechen. „Zum Ende des Studiums habe ich vorwiegend Zeitschriftenartikel benötigt, das ging alles online. Aber die Nähe zum Lehrstuhl war praktisch.“ Mathematische Formeln mit Hoch- und Tiefstellungen in den Modellen lassen sich eben einfacher zeigen, als am Telefon beschreiben.

Insgesamt hat sie das klassische Studentenleben nicht vermisst. Sie schüttelt den Kopf auf die Frage: „Wenn mir eine Freundin von überfüllten Hörsälen berichtet hat, war ich froh, dass mir das als FernUni-Studentin erspart geblieben ist.“

Stand: Juni 2015