Robert Mennen

Fernstudium für eine planbarere Karriere

Zeit und Effizienz, für Robert Mennen gehört beides zusammen. Der Radprofi und FernUni-Absolvent fährt vor allem Mountainbike-Marathons. In dieser Disziplin sind die Fahrerinnen und Fahrer auf der Straße und im unebenen Gelände unterwegs. Im letzten Jahr gewann Mennen gemeinsam mit seinem Teamkollegen Kristian Hynek (CZ) das berühmte Cape Epic, ein mehr als 700 Kilometer langes und über acht Tage dauerndes Mountainbike-Etappenrennen in Südafrika: „Um da erfolgreich zu sein, muss man nicht nur eine gute Zeit fahren. Sondern auch seine Kräfte einteilen“, weiß Mountainbiker Mennen.

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Robert Mennen in Aktion (Fotos: Sportograf)

Kräfte einteilen, zeiteffizient sein, das kennt Robert Mennen nicht nur aus dem Sport, sondern auch durch sein Studium an der FernUniversität in Hagen. Nach einem BWL-Präsenzstudium an der RWTH Aachen schrieb er sich für den Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaft an der FernUniversität ein – parallel zu seiner Profi-Karriere. „Ich habe in meinem Präsenzstudium gemerkt, wie schwierig beides zu vereinbaren ist, Profisport und Studium. Für sportliche Höchstleistungen ist ein Präsenzstudium einfach nicht der optimale Weg.“ Diese Erfahrung machte Mennen während seiner Zeit als Präsenzstudent.

Für den Master suchte Mennen einen effizienteren Weg – das hieß für den Profisportler: „einen flexibleren Weg“. Der führt ihn an die FernUniversität.

Hand und Fuß

„Ich wollte unbedingt noch einen Master-Abschluss machen. Damit ich mir ein zweites Standbein aufbauen kann, wenn es mit der Profikarriere mal vorbei sein sollte“, erklärt Mennen. Denn: „Erfolg ist nicht planbar.“ Das wisse er nicht zuletzt von Kolleginnen und Kollegen, die aufgrund von Verletzungen aus dem Profibereich ausschieden.

Da sich Robert Mennen nach seinem Bachelor auf den Sport konzentrieren wollte, blieb nur ein Fernstudium. Dafür informierte er sich – im Internet, in Broschüren und Flyern. Die FernUniversität war seine erste Wahl: „Das Studienangebot und das Fernstudiensystem haben mich überzeugt“, sagt Mennen. Außerdem sollte das Fernstudium „Hand und Fuß“ haben. „Die FernUniversität hat ein gutes Image und ist als staatliche Hochschule seriös“, erklärt Mennen seine Wahl.

Gut aufbereitete Studienbriefe

„Nachdem die ersten Studienbriefe da waren, habe ich mich förmlich in das Fernstudium hineingestürzt“, erinnert sich der Mountainbiker. Die Vor- und Nachmittage waren für das Training reserviert, abends wälzte er Studienbriefe und Bücher – Disziplin und Effizienz. „Trotzdem war es ist schon eine Herausforderung, motiviert zu bleiben“, erinnert sich Robert Mennen. Doch die gut aufbereiteten Studienbriefe erleichterten ihm den Zugang zum Lernstoff – und verkürzten die Lernzeit. Ein wenig Hilfe hatte er auch: „Meine Eltern haben mich super unterstützt und mir viele Alltagspflichten abgenommen, zum Glück“, sagt Mennen und lacht. „Das hat vieles einfacher gemacht, aber ich glaube, sie waren auch ziemlich froh, dass ich mir einen zweiten Berufsweg aufbaue.“ Erfolg ist eben nicht planbar, und ein Plan B sinnvoll.

Mit Master ins Marketing

Der zweite Berufsweg werde inzwischen immer präsenter. Den Master-Abschluss hat Mennen inzwischen auch in der Tasche: „Ich werde dieses Jahr auf jeden Fall noch im Profibereich bleiben, vielleicht auch noch nächstes Jahr.“ Über Alternativen denke er bereits nach: „Vielleicht mache ich einen Job im Marketing, der auch etwas mit Radsport zu tun hat“, überlegt Robert Mennen.

Das würde passen, schließlich hat er seine Abschlussarbeit über Online-Marketing geschrieben. In dem Bereich könnte er sich einarbeiten, effizient und in kurzer Zeit. Das hat er gelernt, nicht nur beim Sport, sondern auch im Fernstudium.

Stand: April 2015