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Philipp Meyer

Netzwerker mit Deutschlandstipendium

Philipp Meyer
Illustration Philipp Meyer vor AVZ auf dem FernUni-Campus
Philipp Meyer vor dem AVZ auf dem Campus der FernUni. Der Student nutzt gern mal die Gelegenheit, von Höxter aus in Hagen vorbeizufahren.

Nach Realschule und Fachabitur wollte Philipp Meyer eines nicht mehr: Lernen! Also bewarb er sich um einen Ausbildungsplatz. Zwei Jahre später, im Jahr 2008, schloss er seine Ausbildung zum Fachinformatiker mit Schwerpunkt Systemintegration ab. Es folgten Zivildienst plus Nebenjob, zwei Berufsjahre – und dann die Erkenntnis, dass es doch ein Studium sein muss.

Inzwischen hat Philipp Meyer (26) einen Bachelor in Angewandte Informatik / Fachrichtung Wirtschaftsinformatik. Er arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter, studiert gleichzeitig seit dem Wintersemester 2013/2014 an der FernUniversität in Hagen Wirtschaftsinformatik im Masterstudiengang und hat aufgrund seiner Studienleistungen ein Deutschlandstipendium erhalten. Es ist sein zweites. Bereits als Bachelor-Student in Höxter hat er von dem bundesweiten Förderprogramm profitiert.

Unschlagbare Flexibilität an der FernUniversität

Durch das Bachelorstudium kam er auch dank seiner Ausbildung schneller als in Regelstudienzeit, danach wollte er wissenschaftlich weiter machen. „Aber eine Präsenzuni kam einfach nicht mehr in Frage, da ich auch arbeiten möchte. Diese Flexibilität wie an der FernUni bekommt man sonst nicht. Das ist unschlagbar.“ Philipp Meyer hat schon zwei seiner Bürokollegen mit dem Fernstudium-Virus infiziert.

Um den Spagat zwischen Beruf und Studium zu schaffen, hat Meyer eine Teilzeitstelle an der Uni in Höxter angenommen. „So kann ich täglich drei bis vier Stunden für die FernUni am Schreibtisch sitzen“, sagt er. Außerdem braucht er noch Freiraum für sein ehrenamtliches Engagement – ein weiteres Kriterium, um als Deutschlandstipendiat aufgenommen zu werden. Dem Jugendkonvent der Lippischen Landeskirche ist der gebürtige Ostwestfale inzwischen entwachsen, aber daraus entwickelte sich eine Idee: „Wir organisieren mit einigen Studierenden Taizé-Andachten. Mittlerweile nehmen daran regelmäßig 40 bis 50 Leute teil.“ Außerdem baut er ein Alumni-Netzwerk für Deutschlandstipendiatinnen und –stipendiaten im Raum Ostwestfalen-Lippe mit auf. Kontakte knüpfen – das ist Philipp Meyer wichtig. „Ich finde ein Netzwerk bereichernd, man kann Wissen und Ideen austauschen. Davon profitieren alle.“

Ergänzung um wirtschaftswissenschaftliche Fächer

Perspektivisch möchte Meyer promovieren. „Ich mache es abhängig davon, wie es mit dem Master an der FernUni läuft.“ Nach seinem FernUni-Abschluss kann sich Meyer eine Stelle weiterhin im wissenschaftlich-universitären Umfeld, aber auch in der freien Wirtschaft vorstellen. Sein Fachgebiet war, ist und bleibt die Informatik. „Da bin ich so reingewachsen. Für den ersten PC zu Hause musste ich allerdings kämpfen, da war ich 13.“ Die fachlich ausgerichtete Ausbildung war nur ein weiterer Schritt auf dem Gebiet der Informatik, das Bachelorstudium ebenso. „An der FernUni habe ich mich für Wirtschaftsinformatik entschieden, um wirtschaftswissenschaftliche Fächer mit drin zu haben.“ Motivieren muss er sich nicht, aber selbst austricksen. „Ich bin eher der audiovisuelle Lerntyp. Deshalb freue ich mich über jede Vorlesung im Netz. Wenn es keine gibt, spreche ich die Studienbriefe auf ein Diktiergerät.“ Oder er hält sie sich selbst. Live.

Stand: April 2014

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