Anna Peszko

Die Musikerin ist von ihrem Mathematik-Studium begeistert

„Mathematik und Musik haben für mich viel gemeinsam. Bei beidem muss man multidimensional und in Strukturen denken“, erklärt Anna Peszko. Mathematik und Musik – beides begeistert die 38-Jährige aus Tutzing am Starnberger See. Und beides nimmt in ihrem Leben derzeit einen zentralen Platz ein. Denn sie ist freiberufliche Musiklehrerin, Musikerin, Komponistin und Mathe-Studentin an der FernUniversität in Hagen.

Anna Peszko
Anna Peszko

Der Columbo-Typ

„Wenn ich eine Mathematik-Aufgabe gelöst habe, ist es ein super Gefühl – vergleichbar mit dem Gefühl nach einem Konzert“, erläutert die in Danzig geborene Studentin, die mit elf Jahren nach Deutschland kam, ihre Faszination. „Ich denke sehr logisch“ sagt sie zudem über sich selbst. Ursprünglich wollte Peszko daher direkt nach dem Abitur Mathematik und Physik studieren. Ein Jahr vor dem Schulabschluss änderte sie ihre Pläne jedoch noch einmal und entschied sich für die Musik. Reichlich Potential war hier offensichtlich vorhanden – hatte sie schließlich schon mehrfach den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen. Es folgte ein Studium am Richard-Strauss-Konservatorium und an der Musikhochschule in München mit Abschlüssen als staatlich geprüfte und als Diplom-Musiklehrerin.

FernUni passt ideal zur Freiberuflichkeit

„Für ein Musikstudium muss man jung sein, Mathe kann ich auch später noch machen“, hatte sie sich damals gesagt. Mit Mitte 30 war es dann soweit. „Ich habe im Netz gezielt nach ‚Fernstudium Mathe’ gesucht und bin so auf die FernUni aufmerksam geworden.“ Das ist mittlerweile zwei Jahre her. Seitdem schafft sie eine Prüfung pro Semester. „Dabei habe ich den Anspruch, alles bis in die Tiefe zu verstehen. Ich bin der Columbo-Typ. Ganz nach dem Motto ‚Ich hab` da noch `ne Frage’.“ Begeistert ist die Musikerin, dass diese Fragen in ihrem Studium auch beantwortet werden. „Und zwar sehr schnell und so, dass man sie auch versteht. Die Betreuung ist wirklich sehr gut.“


Audio-Datei: Anna Peszko: "Fovere"


[mp3, Dauer: 06:45 min]

"Fovere" nach Luigi Campala, Urheber- und Leistungsschutzrechte liegen bei Peszko & Hogl.

Das Studiensystem der FernUniversität passt ideal zu ihrem Leben. Als Freiberuflerin ist jeder Tag anders. Sie nimmt die Jobs an, die sie angeboten bekommt – ob Unterrichtsstunden oder Auftritte. Von 2005 bis 2009 hatte sie zudem einen Lehrauftrag für Klavier an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit ihrem Mann ist sie als Duo „Peszko&Hogl“ erfolgreich. „Das ist ein sehr spannendes und intensives Leben“, zu dem eine Präsenzuniversität allerdings nur schwer passen würde. „Ich bin ein Nachtmensch. Mir ist es extrem wichtig, dass ich lernen kann, wann ich möchte.“ Und auch finanziell ist die FernUni für Peszko die ideale Lösung: „Sie ist gleich zweifach besser. Sie ist günstiger als eine Präsenzuniversität und ich kann weiterhin als Musikerin Geld verdienen.“

Was sie mit ihrem Bachelorabschluss einmal machen möchte, weiß sie noch nicht. Dass man mit einem Mathematikstudium auch Geld verdienen kann, ist eher ein schöner Nebeneffekt. In erster Linie studiert Peszko aus der Freude am Lernen. „Außerdem hat Mathematik für mich etwas sehr Schönes. Mathe finde ich echt sexy.“

Stand: April 2012