Romanita Pott

Vollzeitstelle, Mutter und Wirtschaftswissenschaft an der FernUni

„Ich kann’s und ich schaff’s auch – weil ich beruflich vorankommen möchte“, sagt Romanita Pott zu den Gründen für ein wirtschaftswissenschaftliches Studium an der FernUniversität in Hagen. Dass sie erreichen kann was sie sich vornimmt, zeigte sie schon als Kind. „Geboren bin ich in Rumänien, mit neun Jahren kam ich nach Deutschland.“ Es folgten Abitur, eine Ausbildung zur Industriekauffrau und eine Weiterbildung zur IHK-geprüften Bilanzbuchhalterin. Inzwischen ist sie verheiratet, Mutter eines 5-jährigen Sohnes und arbeitet als Bilanzbuchhalterin in Hannover.

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Von Rumänien nach Deutschland und neben dem Job an die FernUni. "Ich möchte beruflich vorankommen", sagt Romanita Pott.

Organisation ist alles

Das Fernstudium muss in den Alltag integriert werden. Bei Romanita Pott heißt das: Studium neben Ehe, Kindererziehung und Vollzeitstelle. Wie das funktioniert? „Mit gegenseitiger Unterstützung, viel Verständnis und Zeitmanagement.“ Die wichtigste Stütze auf ihrem Weg zum Bachelor-Abschluss ist ihr Mann: „Er hat an der FernUniversität bereits berufsbegleitend Geschichte und Politik studiert.“ Damals unterstützte sie ihn, nun hilft er ihr – zum Beispiel bei der Studienorganisation, wenn bei der Arbeit gerade viel los ist. „Dann hilft er mir zum Beispiel die passende Mentoren-Betreuung zu finden, meldet mich zu Kursen und Klausuren an oder bucht passende Zugverbindungen für Präsenzphasen.“ Doch das ist nur ein Teil des Weges.

Ein zweiter ist die Erziehung des Sohnes. Auch dabei teilen sich die Potts die Aufgaben: „Nach der Arbeit verbringen wir viel Zeit zusammen. Nach 20 Uhr, wenn unser Sohn schon im Bett liegt, sitze ich nochmal zwei Stunden am Schreibtisch und lerne“, sagt Romanita Pott. Auch der Samstag ist für das Fernstudium reserviert: „Unser Sohn weiß, dass Mama samstags zum Lernen in die Bibliothek fährt.“ In dieser Zeit kümmert sich ihr Mann um den Kleinen.

Vorteile im Beruf

Im Berufsalltag kann sie ihr Wissen oft direkt umsetzen: „Zum Beispiel habe ich mich kürzlich für einen Kurs mit Rechnungswesen beschäftigt, zufällig war zu dieser Zeit auch die Wirtschaftsprüfung in unserem Unternehmen“, berichtet Pott. „Dabei konnte ich überprüfen, wie die Daten zu den Beständen der Unternehmensbereiche zum Jahresabschluss zustande kommen. Außerdem habe ich noch einige Wege zur Optimierung gefunden“.

Das Hagener Fernstudiensystem hilft ihr zusätzlich, Studium und Alltag unter einen Hut zu bekommen: „Die Studienbriefe sind gut und verständlich. Mit den älteren Einsendeaufgaben und Klausuren auf Moodle lässt sich gut üben“, sagt die Fernstudentin. Außerdem ist die FernUni durch ihr Studienzentrum in Hannover gar nicht so fern, Mentoren und Dozenten sind „fachlich gut und motiviert“. Und nach dem Bachelor? „Ich möchte auf jeden Fall noch den Master of Science im Studiengang Wirtschaftswissenschaft machen“, sagt sie.

Stand: Mai 2013