Bianca Rabe

Dreifache Mutter schafft Super-Abschluss in kürzester Zeit

Bianca Rabe
Bianca Rabe

So richtig glauben kann es Bianca Rabe noch nicht, dass ihr Studium zu Ende sein soll. „Am liebsten möchte ich gleich weiterstudieren“, sagt sie voller Überzeugung, „die Zeit an der FernUniversität war eine entbehrungsreiche, aber sehr schöne Zeit und ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden.“

Ihr Bildungsweg ist aber noch nicht beendet. Nach ihrem hervorragenden Magister-Abschluss in Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, den sie weit unterhalb der Regelstudienzeit sogar mit Auszeichnung absolvierte, strebt die dreifache Mutter nun eine Promotion an. Sie hofft, ein Stipendium zu bekommen, um weiterhin in engem Kontakt mit Wissenschaft und Hochschule zu verbleiben. Bereits nach ihrer Zwischenprüfung hat sie angefangen, Kommilitoninnen und Kommilitonen mit zu betreuen. Jetzt, nach ihrem Abschluss, führt sie dies fort:

„Die FernUni unterstützt in herausragender Weise lebenslanges Lernen. Das merkt man auch den Studierenden an, die oft nicht mehr ganz so jung sind. Die Motivation und die Freude am Lernen, die Neugier, etwas anderes kennen zu lernen, all das zeichnet die Studierenden hier aus.“

Gerade auch im Studienzentrum, im Gespräch mit anderen Studenten und Lehrenden, habe sie gemerkt, dass „Übung im Denken“ und Interaktion das Wichtigste des Studierens ist. Auch der Kontakt mit den Hochschullehrern sei eng gewesen, fachlich wie persönlich.

Bianca Rabe fühlte sich im Studium durchgehend sowohl gefördert wie gefordert und vor allem auf allen Ebenen gut betreut. „Frau Rabe, wir haben wieder Aufsätze für Sie“, wurde sie zum Beispiel herzlich in der Bibliothek begrüßt. Der Austausch mit anderen Studierenden, ob in Präsenzveranstaltungen oder in ihrer Lerngruppe im Studienzentrum Castrop-Rauxel – den sie übrigens nach wie vor fortführt – war immer bereichernd und spannend. „Es haben sich echte Freundschaften entwickelt und ich habe wirkliche Solidarität kennen gelernt. Das Studienzentrum hat mir die Möglichkeit zum fachlichen Austausch gegeben. Diese enge, persönliche Betreuung war unersetzlich für mich.“

Es klingt, als habe das Studium sie völlig ausgefüllt, dabei hat Bianca Rabe parallel viele andere Dinge erledigt. Unabhängig vom Studium nahm sie aktiv an Tagungen und wissenschaftlichen Veranstaltungen teil und hielt einen öffentlichen Vortrag an der Juristischen Fakultät der Universität Konstanz. Außerdem arbeitete sie neben dem Studium auch noch in der Lehrerfortbildung und als Dozentin für Chemie und Biochemie: „Mein naturwissenschaftlicher Hintergrund hat mir bei der ‚Strukturierung’ der Geisteswissenschaften sehr geholfen. Die Verbindung der Disziplinen ist mir ein großes Anliegen.“

Diese Transdisziplinarität hat sie auch an der FernUniversität wiedergefunden und gepflegt. Zusammen mit einem Hochschullehrer und anderen Studierenden gründete sie eine Diskussionsgruppe „hermeneutischer Wirbelsturm“. Ihr Wissensdurst zieht sich schon durch ihr ganzes Leben. „Mein engeres Umfeld weiß, dass ich immer wieder neue Herausforderungen suche“, lacht sie, „auch meine Kinder fanden das völlig normal – die kennen das gar nicht anders.“

Die drei Kinder, inzwischen 12, 14 und 16, haben sich schnell daran gewöhnt, dass zum Beispiel Lernzettel an der Dunstabzugshaube in der Küche hingen und Studienbriefe stets zur Hand waren: „Es ist ein Inselleben, ein Wandern zwischen den Welten, deshalb ist es auch nicht schwierig, die verschiedenen Dinge zu vereinbaren.“

Wenn sie doch einmal umfassend ihre Ruhe brauchte, zog sie sich zurück – mal in die Bildungsherberge Hagen, mal in ein Kloster.

Ihre Leidenschaft für Wissenschaft und Bildung ist auch für andere schon länger spürbar. Als sie vor einigen Jahren einen unbefristeten Job ausschlug, weil ihre Kinder noch so klein waren, sagte ihr der Schulleiter: „Dann sollten Sie auf jeden Fall noch einmal studieren, an der FernUniversität in Hagen lässt sich das mit Ihren anderen Aufgaben bestens vereinbaren.“

Bianca Rabe schaute auf die Homepage und schrieb sich kurz vor Ablauf der Immatrikulationsfrist des Magisterstudiums noch ein: „Das war genau der richtige Weg für mich.“

Stand: September 2007