Anita Vonblon

Die Vorzüge des Fernstudiums


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  • Name: Anita Vonblon

  • Wohnort: Hall/Österreich
  • Beruf: Studentin, Sozialassistentin
  • Studium und Abschluss an der FernUniversität: Bachelorstudiengang Psychologie

„Abi – und was jetzt?“ – Diese Frage stellte sich Anita Vonblon, nachdem sie ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt hatte. Der Wunsch war klar: Medizin oder Psychologie. Den Weg dorthin sah sie aufgrund der Zugangsvoraussetzungen allerdings nicht sofort. Bis sie eine Studienberaterin in Göttingen auf die FernUniversität in Hagen aufmerksam machte. Dann wurde es klarer: „Über die FernUni wollte ich in das Psychologiestudium einsteigen und nach zwei Modulen wechseln“, erinnert sich Anita Vonblon. Sie schrieb sich zum Wintersemester 2010/2011 in Hagen ein. Gewechselt hat sie nicht.

„Die Vorzüge an der FernUniversität waren zu groß.“ Sie schätzte inzwischen die zeitliche Unabhängigkeit durch das Fernstudium und dadurch insbesondere die Möglichkeit nebenbei zu arbeiten. „Zudem wollte ich weiterhin mein Lernpensum selbst definieren.“ Im Sommer 2015 hat Vonblon ihren Bachelorabschluss gemacht. Ihre Arbeit hat sie im Lehrgebiet Community Psychologie geschrieben.

Was wird aus unseren Ehemaligen nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss? Unsere Alumni berichten von ihrer Zeit an der FernUni und den Jahren danach. Lesen Sie auch, wie sich die Karriere- und Lebenswege entwickelt haben, wo unsere Alumni heute stehen und was sie den aktuellen Fernstudierenden mit auf den Weg geben. Für die FernUniversität sind die Absolventinnen und Absolventen wichtige Botschafterinnen und Botschafter.

„Ins kalte Wasser gesprungen“

Anfangs war Anita Vonblon als Teilzeitstudentin eingeschrieben, parallel zur ihrer Ausbildung als Sozialassistentin: „Durch die Ausbildung hatte ich schon eine Nähe zur Psychologie.“ Sie war schon immer daran interessiert, wie Menschen handeln und welche Faktoren menschlichen Reaktionen zugrunde liegen. Die Kombination von Ausbildung und Studium sorgte für den ersten Schritt in die Richtung.

Nach dem Ausbildungsabschluss stieg Vonblon auf Vollzeitstudium um. „Ich bin ins kalte Wasser gesprungen“, erzählt die heute 30-Jährige von ihrem Studienstart an der FernUniversität. Doch sie lernte sich zu strukturieren.

Die ersten Module absolvierte sie allein, in den späteren Modulen hatte sie virtuelle Lerngruppen gefunden. „Inzwischen gibt es das Study-Buddy-Programm in der Psychologie. So was hätte ich mir gewünscht“, sagt sie. „Ich habe im Laufe der Zeit Lernstrategien entwickelt. Mir fehlten oft ganz praktische Tipps.“

Studium im Netz

Was für Anita Vonblon hilfreich war: „der Austausch über die Facebook-Gruppen.“ Motivation schöpfte sie auch aus den persönlichen Begegnungen auf Präsenzveranstaltungen. „Dort bekamen die Facebook-Namen Gesichter und Persönlichkeit.“

Insgesamt hat die gebürtige Österreicherin, die im Jahr 2008 der Liebe wegen nach Göttingen umzog, viel übers Netz studiert. Die Studienbriefe hat sie online abgerufen. Zum ,Anfassen‘ und für unterwegs hatte sie Lernkarteikarten. Kurz vor Klausuren aber saß sie fast ausschließlich vorm Rechner: Zusammenfassungen tippen, Wissen über Wiederholungen festigen, Lücken schließen.

Inzwischen studiert sie an der privaten Uni UMIT (The Health & Life Science University) in Österreich, da sie sich auf Notfallpsychologie spezialisieren möchte. „Ich möchte gern in der Palliativbetreuung oder Sterbebegleitung arbeiten“, beschreibt sie. Krisenbewältigung ist ihr Thema.

Nach ihrem Abschluss will Anita Vonblon auf jeden Fall nach Deutschland zurück. „Mein Lebensmittelpunkt ist nach wie vor in Göttingen.“

Stand: Mai 2016