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Mythen des Kriegsbeginns: Begeisterung, nationale Einheit, Verteidigung des Vaterlandes

Vortragsreihe „Lüdenscheider Gespräche“

Icon Hagener Forschungsdialog
Wann: 01.10.2014 um 18:00 Uhr
Wo: Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid
Referent/-in: apl. Prof. Dr. Wolfgang Kruse, Lehrgebiet für Neuere Deutsche und Europäische Geschichte des Historischen Instituts der FernUniversität in Hagen

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Öffentliche Veranstaltung zum Beginn des Ersten Weltkriegs

Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg. Gerade um den Kriegsbeginn ranken sich viele Mythen, Ideologien und Obsessionen. Immer wieder war und ist die Rede von der allumfassenden Kriegsbegeisterung, die die Menschen ergriffen habe, von Millionen kriegsfreiwilligen Soldaten, vom „Augusterlebnis" der nationalen Einheit, vom „Burgfrieden" aller Parteien angesichts der Notwendigkeiten eines dem deutschen Volk aufgezwungenen Verteidigungskrieges oder vom Zusammenhalt der nationalen Volksgemeinschaft, die im „Geist von 1914" eine zukunftsstiftende Form gewonnen habe. Bereits zeitgenössisch waren diese Vorstellungen von großer Bedeutung für die öffentliche Wahrnehmung und Interpretation des Krieges, und sie haben auch die weitere Entwicklung des Geschichtsbildes in Wissenschaft und Öffentlichkeit tiefgehend geprägt. Der Vortrag behandelt zentrale Vorstellungen über Politik, Gesellschaft und Kultur des Kriegsbeginns und stellt diese zur Diskussion

Die Veranstaltung wird nachträglich als Stream zur Verfügung gestellt.

Auskunft erteilt: E-Mail: Eva Engelhardt
Gerd Dapprich | 01.10.2014

Warum der Erste Weltkrieg begann
Multimedia-Special der FernUni Hagen

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