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„Die Reform der Tötungsdelikte“

Vortragsreihe „Colloquia Iuridica“

Icon Hagener Forschungsdialog
Wann: 06.11.2014 um 17:00 Uhr
Wo: Campus der FernUniversität, Universitätsstr. 21, 58097 Hagen, Raum B 121 (Großer Senatssaal)
Referenten/-innen: Rechtswanwalt Dr. h.c. Rüdiger Deckers ; Prof. Dr. Wolfgang Mitsch ;

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Renommierte Rechtsexperten diskutieren über Tötungstatbestände

Die heutige Fassung der Tötungstatbestände Mord (§ 211 StGB) und Totschlag (§ 210 StGB) stammt aus dem Jahr 1941, wurde also vom nationalsozialistischen Gesetzgeber erlassen. Dies ist einer der Gründe, warum sie wiederholt Gegenstand der Kritik und von Reformvorschlägen geworden ist. In der letzten Zeit ist die Kritik lauter geworden und hat abermals zu einem Reformentwurf geführt, der vom Strafrechtsausschuss des Deutschen AnwaltVereins vorgelegt wurde. Die Veranstaltung führt einen Vertreter des Reformkonzepts und einen mit der Materie bestens vertrauten Strafrechtsgelehrten zusammen, die über den Reformentwurf diskutieren wollen.

Rechtswanwalt Dr. h.c. Rüdiger Deckers: durch zahlreiche Strafprozesse bekannt gewordener Strafverteidiger und Mitglied des Strafrechtsausschusses des Deutschen AnwaltVereins, ist Mitverfasser des Entwurfs.
Prof. Dr. Wolfgang Mitsch : hat sich in der Debatte um die Reform der Tötungsdelikte wiederholt zu Worte gemeldet und sich auch kritisch zu dem Entwurf des DAV-Ausschusses geäußert.
Veranstalter:Rechtswissenschaftliche Fakultät in Kooperation mit der Juristischen Gesellschaft Hagen e.V.

Gerd Dapprich | 21.10.2014
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de