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Rudolf Seiters - Planer und Wegbereiter der deutschen Wiedervereinigung 1989/90

21. Oktober 2015

Vortragsreihe: Lüdenscheider Gespräche

Zeitraum
21.10.2015 18:00 Uhr
(bis 20 Uhr)

Ort
Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid

Veranstalter
Institut für Geschichte und Biographie

Referent
Rudolf Seiters, Bundesminister a.D.
war von 1989 bis 1991 als Bundesminister für besondere Aufgaben Chef des Bundeskanzleramtes, von 1991 bis 1993 Bundesminister des Innern und von 1998 bis 2002 Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Von 1969 bis 2002 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2003 ist er Präsident des Deutschen Roten Kreuzes.

Auskunft erteilt
Eva Engelhardt

Als Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts bestimmte Rudolf Seiters die Politik der Bundesregierung in den entscheidenden Monaten des Zusammenbruchs des SED-Regimes und des ab Spätherbst 1989 immer schneller voranschreitenden Wiedervereinigungsprozesses maßgeblich mit. Komplexität und Dynamik der Ereignisse erscheinen heute kaum noch fassbar, viele der getroffenen Entscheidungen wirken sich bis in die Gegenwart aus und bleiben umstritten: Die Einführung der DM in der DDR noch vor Herstellung der staatlichen Einheit, die Privatisierung der Volkseigenen Betriebe und die Errichtung der Treuhandanstalt, die Durchführung der Wiedervereinigung als „Beitritt“ gemäß Artikel 23 GG usw.

Die Veranstaltung mit Rudolf Seiters bietet die Möglichkeit, 25 Jahre danach das damalige Geschehen aus erster Hand nachzuvollziehen, kritisch nachzufragen und zu diskutieren.

Angesprochen werden die gesamte Hochschulöffentlichkeit sowie am Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist frei.

Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch, Hagen.

Gerd Dapprich | 06.12.2017